Treffpunkt für alle Lebenslagen
Bild: Darhoven
Feierten gemeinsam das 25-jährige Bestehen des Jugendhauses Life-Line.
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Am Samstag feierte das Jugendhaus sein 25-jähriges Bestehen. Und wie es sich gehört kamen Gratulanten: der Landrat des Kreises Gütersloh Sven Georg Adenauer (CDU) und Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide (SPD). Zudem Ulrike Boden, Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt des Kreisverbands Gütersloh, in dessen Trägerschaft sich das Life Line befindet, und auch viele Ehemalige, wie Regina Stöttwig, die vor 25 Jahren für zwei Jahre den Jugendtreff als Sozialarbeiterin geleitet hat.

Das Life-Line ist eine offene Einrichtung für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 22 Jahren. Seit zweieinhalb Jahren wird es von Pädagogin Susanne Loba geleitet. „25 Jahre ist ein guter Anlass sich für die kontinuierliche Arbeiten zu bedanken“, sagte Ulrike Boden. Diese sei allerdings nur gewährleistet, wenn man viele Unterstützer habe. Die Jugendlichen würden im Jugendhaus bei ihrem Übergang von der Schule zum Beruf begleitet. Landrat Sven-Georg Adenauer bedankte sich für die wichtige Arbeit, die in den letzten 25 Jahren geleistet wurde.

„Als das Jugendhaus 1989 eröffnet wurde, waren große Familien in kleinen Wohnungen auf dem Dammanns Hof untergebracht“, erinnerte sich Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide. Somit sei das Life-Line schnell zum erweiterten Wohn- und Kinderzimmer geworden, denn die jungen Besucher blieben im gewohnten Umfeld und hätten dennoch die Chance, sich auch außerhalb der elterlichen Augen zu treffen. Im Laufe der Zeit verkleinerten sich die Familien. Lebten vor 25 Jahren noch mehr als 560 Kinder und Jugendliche in dem von Hochhäusern geprägten Wohngebiet Dammans Hof in der Nordstraße, sind es heute nur noch rund 160.

Die Anfänge des Jugendhauses lagen in einer der unteren Hochhauswohnungen. Im Jahr 2000 erfolgte die bis heute bestehende Erweiterung. Eine der deutlichsten Veränderungen, der vergangenen 25 Jahre ist eine Zunahme von Mädchen im Jugendtreff. „Sie sind einfach selbstbewusster geworden“, benennt Susanne Loba den Grund, warum Mädchen auch häufiger in das Jugendhaus kommen würden. Ebenfalls erfreulich sei ihrer Meinung nach auch die Verbesserung der Sprachkompetenz.

Den Veränderungen entsprechend wurde auch das pädagogische Konzept des Hauses immer wieder neu aufgestellt. Für die Fassung, die Susanne Loba in Vorbereitung hat, sollen auch die Wünsche und Ideen, die die Gäste während der Feierlichkeiten an den Wunschbaum gehängt haben, einfließen. Gefeiert wurde mit einem Tag der offenen Tür. Neben einem Kleinfeldturnier gab es auch eine XXL-Hüpfburg.

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