Viele Ideen für Heimathof Harsewinkel
Was soll sich am Heimathof verändern? Darüber wurde am Mittwochabend an den fünf Tischen im Heimathaus rege diskutiert.

Die 29 Interessierten äußerten am Mittwochabend im Heimathaus konkrete Wünsche.  Die Teilnehmer konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen.  Stadtplaner Reinhard Pawel und Kathrin Meyer zu Rheda, Planerin vom Büro Röver, stellten vorab die Ist-Situation dar: das unzumutbare Verkehrschaos auf dem Heimathof zu den Stoßzeiten mit den vielen rangierenden Schulbussen, dazu die zahlreichen Eltern-Taxis und dazwischen die Kinder und Jugendlichen, die querbeet über den Platz laufen. „Das ist dann ein reiner Verkehrsplatz. Und wenn das so bleibt, dann ist jede Gestaltung überflüssig“, so Pawel.

Schulbusse vom Heimathof bekommen

Daher haben sich der Stadtplaner und Kathrin Meyer zu Rheda eine Variante überlegt, um die Schulbusse vom Heimathof zu bekommen und so für eine Entlastung zu sorgen. „Man könnte den kompletten Schülerbusverkehr auf die Wiese hinter dem Heimathaus verlegen“, sagt Reinhard Pawel. Und so mussten sich die Teilnehmer – darunter auch Vertreter der beiden Schützenvereine BSV und St. Hubertus, des Kultur- und Bildungsvereins, Schüler sowie die Ortsheimatpfleger aus allen drei Ortsteilen – um die Busse schon einmal keinen Kopf mehr machen. Sie konnten frei planen, ohne Gedanken an die Verkehrssicherheit in diesem Bereich verschwenden zu müssen.

Breiter Grüngürtel

Die Ideen wurden zunächst auf gelbe Karten geschrieben und dann auf den Plänen eingezeichnet. Was den 29 Teilnehmern besonders wichtig ist, wurde in einem nächsten Schritt mit gelben Punkten markiert. Dabei lagen die fünf Gruppen mit ihren Meinungen gar nicht weit auseinander. Wichtig ist ihnen eine behindertengerechte Rampe am Pavillon, ein Sonnenschutz vor der Bühne sowie Sitzgelegenheiten – etwa vor dem Heimathaus, vor dem Kiekes Rin oder eingebettet in eine grüne Oase auf dem Platz selbst. Damit soll der Bereich belebt und die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Wichtig ist den Hobby-Planern auch das: ein breiter Grüngürtel und ein Zaun hin zum Prozessionsweg, wo auch neue Bäume gepflanzt werden könnten. Und auch Parkflächen für Autos soll es dort künftig noch geben – allerdings kein wildes Parken wie bisher, sondern nur noch in bestimmten Bereichen.

Was ist mit dem alten Baumbestand auf dem Heimathof? Mehr dazu und zum Baum-Gutachten lesen Sie in der Freitagsausgabe der „Glocke“.

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