Von Altdeponie geht keine Gefahr aus
Bild: Aundrup
Intensiv untersucht wurde die Fläche Am Sundern, die vor Jahrzehnten als Mülldeponie genutzt wurde. Das Ergebnis: Von dem Bereich geht keine Gefahr aus.
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Dabei wollten die Mitglieder des Gremiums eigentlich nur eines wissen: Geht von der früheren Müllablagerungsstelle noch eine Gefahr aus – ja oder nein? „Sind dort noch hochtoxische Substanzen enthalten, um die wir uns kümmern müssen?“, wollte Ralf Dräger (SPD) wissen. Klaus Thiemann (CDU) hakte nach: „Ist das Gebiet bedenklich oder unbedenklich?“

„Es gibt keinen unmittelbaren Handlungsbedarf“

 Nach einem weiteren Exkurs in Sachen Schürftiefe gab der Experte eine Antwort, die die Politiker beruhigte: „Es gibt keinen unmittelbaren Handlungsbedarf, aber es wird weiter kontrolliert. Es ist keine Sanierung des Grundwassers oder des Bodens erforderlich.“ Günter Bruns (CDU) freute sich, dass von der Altlast keine Gefährdung für die Anwohner ausgeht.

Eine ein Meter hohe Bodenschicht - das war´s

Und Christdemokrat Frank Wesselmann wollte wissen, ob möglicherweise eine Versiegelung der kompletten Fläche sinnvoll sei. Darauf ging Christoph Dammann, städtischer Fachgruppenleiter für den Tiefbau und die Städtischen Betriebe, ein. Er zitierte Meinolf Weber von der Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh: „Es gibt keinen akuten Handlungsbedarf. Allerdings wird eine ein Meter hohe Bodenschicht im Bereich der früheren Kuhweide aufgetragen. Damit ist die Maßnahme dann erledigt.“ Und damit war auch der Tagesordnungspunkt vier der Umweltausschuss-Sitzung abgehakt.

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