Weniger Besucher in den Jugendhäusern
Bild: Aundrup
Der Ganztag macht dem Jugendhaus Die Villa zu schaffen – weniger Kinder kommen.
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Das sagte Janine Girard, Leiterin der Villa. Ein Anliegen, das, salopp gesagt, schnell abgebügelt wurde. Erster Ansprechpartner seien nicht die Bürgermeisterin und die Parteien, erklärte Gunhild Hinney (SPD), „mehr bringt ein Gespräch zwischen Ihnen und den Jugendlichen selbst.“ Es müsse im Übrigen mehr Angebote geben – besonders am Wochenende, so Hinney. Wenn die Zahlen nicht (mehr) passten, müsse die Einrichtung das selbstkritisch hinterfragen, sagte Grünenpolitikerin Brunhilde Leßner. Die CDU-Fraktion habe sich deshalb nicht gemeldet, weil es schwer sei, Anregungen zu geben, machte Alexia Leghissa (CDU) während der Sitzung deutlich. Durch den Offenen Ganztag sei eine Vielzahl von Kindern „weggebrochen“, sagte Leghissa. Sie empfahl den Leiterinnen der beiden Jugendhäuser eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Offenen Ganztag in den Schulen. Claudia Sternberg von der Unabhängigen Wählergemeinschaft regte ebenfalls eine intensivere Zusammenarbeit mit den Schulen und darüber hinaus mit behinderten Jugendlichen an.

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