Zehntklässler krempeln Ärmel hoch
Bild: Mense
Mit Schaufel und Karre: Die Jugendlichen aus der Metallklasse der August-Claas-Schule vor dem Heimathaus.
Bild: Mense

„Das ist ein schöner Auftrag für unsere Außenwerkstatt“, freute sich am Freitag Verbindungslehrer Michael Wöstheinrich, der am Nikolaustag mit roter Mütze zum Heimathaus gekommen war. Am Donnerstag beschäftigten sich 16 Schüler aus der Metallklasse der 10 A1 mit dem Pflanzen der Rotbuchenhecke. Sie soll die liegenden Baumstämme, die im Moment noch als Abgrenzung zum Bolzplatz dienen, auf Dauer ersetzen. Schon am Donnerstag hatten andere Schüler der zehnten Klasse mit den Vorbereitungen begonnen und einen Graben ausgehoben, in den die 120 Heckenpflanzen gesetzt wurden. Der Graben wurde am Freitag von den 14 Jungen und zwei Mädchen noch vertieft, um dann die Pflanzen einzusetzen und anschließend die Erde wieder anzuhäufeln.

Der Schülerbetreuer der Außenwerkstatt an der Oesterweger Straße, Martin Meierkord, hatte ein waches Auge auf die Arbeiten der Schüler. Die Metallklasse geht nach dem Schulabschluss in die gewerbliche Ausbildung. „Die meisten haben schon einen Ausbildungsplatz“, stellte Verbindungslehrer Michael Wöstheinrich zufrieden fest.

Arbeiten werden fortgesetzt

Schon am Donnerstag hatten andere Schüler aus der Außenwerkstatt eine Fläche am Rand gepflastert, die zukünftig am Haupteingang des Heimathauses als Abstellplatz für Fahrräder genutzt werden soll. Die Arbeiten am Heimathaus sollen von den Schülern am kommenden Donnerstag und Freitag fortgesetzt werden, wenn es das Wetter zulässt, kündigte Martin Meierkord an.

 Der aus Mitgliedern des Bürgerschützenvereins und des Kultur- und Bildungsvereins bestehende Rat des Heimathauses hatte die Arbeiten bewusst an die Außenwerkstatt der August Claas-Schule vergeben. Die konnte den Auftrag annehmen, weil es sich um ein öffentliches Gebäude handelt. Das ganze Projekt und auch die Pflanzzeit der 120 gekauften Rotbuchen hatte der Hausrat detailliert mit Martin Meierkord abgestimmt.

Im Sommer 2012 war bereits der Ringbalken des Heimathauses erneuert worden. Wahrscheinlich im kommenden Sommer soll es mit einem neuen Dach ausgestattet werden. Dann wird das für die Region untypische Reetdach durch ein typisches Pfannendach ersetzt.

SOCIAL BOOKMARKS