27 Ehemalige feiern Goldkommunion
27 Kommunionkinder des Jahrgangs 1963 nahmen an der Feier am Pfingstmontag teil. Den Auftakt machte ein Hochamt, zelebriert von Pfarrer Josef Kemper.

1963 hatte der damalige Pfarrer Josef Brockmann das Sakrament der Ersten Heiligen Kommunion gespendet. Darüber hinaus waren die Kinder natürlich über Schule, Freundschaft und Nachbarschaft in Kontakt. Viele sind im Dorf geblieben, doch einige zog es auch weiter weg. Bei der Vorbereitung der Goldkommunion nahmen Maria Fuisting und Karl Haunert die Kirchenbücher zur Hilfe, um alle Namen der damaligen Kommunionkinder zusammenzutragen. Das verlief unkompliziert. Doch das tatsächliche Auffinden erwies sich bei einigen als schwierig. Insbesondere bei den Frauen, die ihren Mädchennamen durch Heirat nicht mehr tragen. Letztlich ist es dem Organisationsteam aber gelungen, alle Kommunionkinder des Jahrgangs 1963 – sechs sind zwischenzeitlich gestorben – ausfindig zu machen. 27 sagten für die Feier zu, die mit dem Hochamt, zelebriert von Pfarrer Josef Kemper, begann.

Ihm gelang es, einen ansprechenden Bogen von den Erstkommunionkindern zu den Jubilaren zu schlagen und somit einen sinnigen Grundstein für den Tag zu legen. Beim Sektempfang im Konventhaus nutzten Ortsvorsteher Franz-Josef Tegelkamp und Thomas Huchtemeier vom Pfarrgemeinderat die Gelegenheit, Aktuelles aus der Gemeinde und dem kirchlichen Leben weiterzugeben. Schon beim anschließenden Mittagessen in der Gaststätte Rugge fanden die Jubilare Gelegenheit, nicht nur über gemeinsame Erlebnisse aus der Vergangenheit zu reden, sondern auch Neuigkeiten auszutauschen.

Noch weiter in die Historie führte am Nachmittag Gottfried Pavenstädt, der die Gruppe mit Wissen und Fakten rund um das Klosterareal begeisterte. Tatsächlich hatten viele noch nie einen Blick in den Kapitalsaal oder in die Kellnerei werfen können und wurden angesichts der kulturellen Fülle vor Ort überrascht. Stoff für intensive Gespräche, die beim gemeinsamen Kaffeetrinken fortgesetzt wurden.

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