32 Embleme schmücken Clarholzer Maibaum
Bild: Borgelt
Losen die Reihenfolge die Embleme aus: (v. l.) Bürgermeister Marco Diethelm, Mats Kampschnieder (7) und Norbert Pollmeyer.
Bild: Borgelt

Nun prangt der mächtige Lärchenstamm mit 32 Emblemen der örtlichen Vereine und Organisationen – wie in den Vorjahren – wieder hoch über dem Clarholzer Marktplatz. „Das ist das zehnte Mal“, sagte Norbert Pollmeyer. Der erste Baumstamm aus Tannenholz habe sieben Jahre gehalten. Der neue sei nun zum dritten Mal aufgestellt worden und solle eine Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren haben.

Die „Aktion Maibaum“ sei eine tolle Geschichte und komplett finanziert vom heimischen Gewerbe. „Das zeichnet unsere kleinen Orte aus“, resümierte er. „Wir sind eine blühende Gemeinde. Solange wir zusammenhalten, bin ich mir sicher, dass es so bleibt“, wandte er sich an die vielen Menschen, die das Aufstellen des Baums verfolgt hatten. Es waren etwas weniger als im Vorjahr, obwohl es während des Aufstellens nicht mehr regnete.

Vormittags, als der Baum aus dem Winterlager auf Hof Gromöller abgeholt wurde, hatte es noch kräftig geregnet. Wie in Clarholz üblich, wurden die Plätze der Embleme mit Bürgermeister Marco Diethelm und einigen jungen Helfern verlost. Vertreter der jeweiligen Organisationen hängten die Zeichen dann ein. Oben hängen die Embleme vom Angelclub, vom Reit- und Fahrverein und von der Erntedankgemeinschaft.

Der Spielmannszug der Schützenbruderschaft Clarholz-Heerde mit Dirigent Josef Köckemann spielte den „Gruß an Kiel“. Dann stellte Kranführer Michael Kirchgessner vom Abbruchunternehmen Landwehr zum zehnten Mal den Baumstamm auf. Marco Diethelm befestigte die Sicherungsschrauben mit kräftigen Hammerschlägen und Maulschlüssel in der Halterung. „Der Bürgermeister zieht die Schrauben an – es wird enger“, scherzte jemand aus der Menge.

Der Männerchor Eintracht Clarholz mit Chorleiter Gregor Lieckenbröcker gab ein Ständchen. Die „Blauen Jungs“ schmetterten „Es gibt nur Wasser...“ und weitere Shantys. Getränkestand und Markt-Grill waren aufgebaut. Einige Mütter von Zweitklässlern der Wilbrandschule sorgten für frische Waffeln. 14 Tage nach dem Erntedankfest wird der Maibaum wieder eingeholt.

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