65 Jahre Hilfe für Benachteiligte
Bild: Darhoven
Die für 35-jährige Mitgliedschaft Geehrten und ihre Gratulanten: (v. l.) Wolfgang Krüger, Jürgen Lohmann, Josef Göries, Manfred Berkemeier , Angelika Winkler und Michael Schwanefeld.
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Vor allem dann, wenn es um die Durchsetzung von Leistungsansprüchen und Widerspruchs- sowie Klageverfahren vor dem Sozialgericht geht, können die 230 Mitglieder des SOVD-Ortsverbands Herzebrock auf den Verein zählen. Am Freitag gab es  im „Lila Schaf“ die Geburtstagsfeier. 67 Gäste waren der Einladung des Vorsitzenden Wolfgang Krüger gefolgt. Unter ihnen Bürgermeister Jürgen Lohmann, der SOVD-Kreisgeschäftsführer Michael Schwaneberg und die Vorsitzende Angelika Winkler.

Ehrennadeln für die Treue

Außer vielen Gratulationen und einem Festvortrag bestimmten Mitgliederehrungen den geselligen Verlauf im ehemaligen Kolpinghaus. Leider konnten Bernhard Dombrink und Gerhard Pohlmann der Feier nicht beiwohnen. Die aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Mitglieder der ersten Stunde des SOVD in Herzebrock wurden aber dennoch für ihre 65-jährige Treue zum Verband geehrt. Manfred Berkemeier und Josef Göries erhielten für 35-jährige Zugehörigkeit eine Urkunde und Ehrennadel. Anna Goldkuhle gehört der Gemeinschaft seit 25 Jahren an, Leo Tietz seit 20 Jahren. Fritz Beier, Margarete Brand, Gertrud Fidelak, Dietmar Fuchs, Gisela Hölscher, Werner Justmann, Hans-Joachim Klawitz, Brunhilde Müller, Herbert Raabe, Theresia Reckordt, Ella Reichelt, Lutzie Schulze, Sven-Eril Silberberg, Doris Thome sowie Hildegard Winkler halten seit zehn Jahren ihre Mitgliedschaft aufrecht.

Vorsitzender sucht Nachfolger

Vom Reichsbund zum Sozialverband: Bei der Gründung vor 65 Jahren waren 56 Männer und Frauen dabei. Vorsitzender wurde Gottfried Ahlke. 250 Mitglieder im Jahr 1961 bedeuteten den Höchststand. Aktuell sind es 230, die zur Gemeinschaft zählen. „Das ist ein Stand, mit dem wir zufrieden sein können“, sagte Wolfgang Krüger. Der 80-Jährige führt den SOVD-Ortsverband seit 17 Jahren, doch bald möchte er in „Ehrenamtsrente“ gehen.

 In seiner Begrüßung betonte Krüger, wie wichtig der Sozialverband „in Zeiten von Gewinnsucht und Profitgier“ sei, um benachteiligten Menschen zu helfen. Damit dieses ehrenamtliche Handeln auch in Zukunft garantiert sei, müssten aber junge Menschen nachrücken. Bei seiner Suche nach einem geeigneten Nachfolger stieß Krüger zwar auf viel Freundlichkeit, doch sein Amt wollte niemand übernehmen. „Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, doch noch jemanden zu finden.“

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