AFS-Gastschüler besuchen Dr. Oetker
Begeistert von der „Puddingwundermaschine“ in der Dr.-Oetker-Welt waren die Gastschüler und -familien mit Ana aus Bosnien (vorn 5. v. l.), die für zehn Monate in Herzebrock lebt, und ihrem Gastbruder Max (hinten 4. v. r.).

Aber auch andere Familien aus Herzebrock-Clarholz beteiligen sich an dem Austauschprogramm des AFS. Zurzeit lebt Ana aus Bosnien bei der Herzebrocker Familie Meggle. Sie hat jetzt mit anderen AFS-Gastschülern und -Familien Dr. Oetker in Bielefeld besucht, denn Pizza und Pudding stehen bei den Schülern aus dem Ausland, die ein Jahr in Deutschland zu Gast sind, hoch im Kurs. „Was lag da näher, als einem weltweit bekannten Unternehmen aus der Region, das genau diese Produkte herstellt, einen Besuch abzustatten“, sagte Irmgard Sanders.

Gut 20 Gäste und ihre Familien wurden in der zweistündigen deutsch-englischen Führung sowohl mit den Anfängen der Backpulvererfolgsgeschichte von Dr. Oetker vertraut gemacht als auch mit der Entwicklung des Unternehmens bis heute. Einblicke in die historischen und modernen Produktionsabläufe gab es ebenso wie einen Blick in die Entwicklungsküche, in der neue Gaumenfreuden erfunden und getestet werden.

Besonders beliebt bei den Jugendlichen war die abschließende Verköstigung aktueller Produkte. Ana, die für zehn Monate bei Familie Meggle in Herzebrock zu Hause ist, sowie ihr Gastbruder Max lieben Desserts und Pizza. „Cool“, fanden es beide, sich den Vanillepudding aus dem große Spender selbst zu zapfen – und das nicht nur einmal.

AFS ist eine gemeinnützige, seit mehr als 60 Jahren aktive Schüleraustauschorganisation, die ihre Wurzeln in Amerika hat. Die deutsche Länderorganisation AFS – interkulturelle Begegnungen ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Derzeit sind 11 Schüler aus 8 Ländern in Ostwestfalen-Lippe zu Gast.13 heimische Jugendliche sind mit AFS weltweit unterwegs in ihrem Austauschjahr. Für das kommende Jahr gibt es schon 21 Bewerber.

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