Angelverein sucht ein zweites Gewässer
Wer sich fürs Angeln interessiert, trifft beim ASV Herzebrock auf kundige Mitstreiter.

Diesen Zustand will der Vorstand ändern. Am Samstagmorgen war einiges los am Vereinsheim an der Kuhstraße in der Nähe vom Ikarusplatz in Harsewinkel.

Rund zehn Interessenten, die in naher Zukunft den Angelschein machen und derzeit einen Fischereilehrgang absolvieren, hatten ihre Geräte am und im Wasser postiert. Karausche oder Barsch hatten zur Freude der Angler bereits angebissen. „Das ist ein motivierender Abschluss vor der Prüfung“, sagte Eugen Stecklein, der als Ausbilder im Verein tätig ist.

Mit dabei waren auch der Vorstand des ASV und Jugendwart Felix Mallon. Er hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit weiteren Mitgliedern ein Schnupperangeln innerhalb der Ferienspiele der Gemeinde angeboten. „Allein dadurch sind fünf oder sechs Jugendliche dabei geblieben“, freute sich der Vorsitzende Josef Olschewski.

Der Angelteich ist rund einen halben Hektar groß. Und damit angesichts der Mitgliederzahl eigentlich zu klein, wie Josef Olschewski sagte. Prinzipiell werde es so gehandhabt, dass alle Vereinsmitglieder jederzeit am Kuhteich angeln dürften, ergänzte Carmelo Sampieri, der Kassenwart.

Was geangelt werde, werde auf einer Fangliste eingetragen. Und dementsprechend folge später der Neubesatz.

Aktuell sucht der ASV ein zweites Gewässer „zu reellen Preisen“, wie der zweite Vorsitzende Wolfgang Müller sagte. Der gesamte Kreis Gütersloh komme infrage. Gut wäre allerdings ein Teich in der Nähe von Herzebrock-Clarholz oder in Richtung Gütersloh, betonte Olschewski. „Es wäre einfach schön, wenn die Mitglieder mehr Auswahl hätten“, sagt der Vorsitzende.

Eineinhalb bis zwei Hektar groß sollte das zusätzliche Gewässer sein, so der Vorstand. Wer etwas Passendes im Angebot hat, kann sich unverbindlich beim Vorsitzenden unter Telefon 0178/7011975 melden.

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