Aus Bohrsysteme Weeke wird Homag
Bild: Schäfer
Im November 2012 eröffnete die Homag-Gruppe das Competence Center an der Dieselstraße. Seit dieser Zeit wird dort unter anderem das Produktspektrum der gesamten Gruppe gezeigt.
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Somit werden auch die Holzbearbeitungsmaschinen der Herzebrocker Firma sowie weiterer Unternehmensgruppen unter einer Bezeichnung vermarktet. Einfluss auf den Arbeitsalltag der 720 Weeke-Mitarbeiter hat das laut Firmenmitteilung nicht. Sie werden von der Markenzusammenführung und Umbenennung des Unternehmens nicht berührt, heißt es in einer Pressemitteilung: „Die Arbeitsverträge bleiben unverändert gültig. Für unsere Mitarbeiter ändert sich also nichts.“ Die Maßnahme habe auch keinen Einfluss auf die zukünftige, strategische Standortausrichtung.

Klarheit für Kunden

Pekka Paasivaara, Vorsitzender des Homag-Gesamtvorstands, betont: „Mit der Zusammenführung der Marken geben wir unseren Kunden mehr Klarheit und Orientierung. Wir zeigen, dass wir ein Unternehmen sind, das durchgängige Lösungen aus einer Hand bietet. Gerade aufgrund der zunehmenden Vernetzung der einzelnen Maschinen ist ein einheitlicher Marktauftritt wichtig.“ Der Standort in Herzebrock-Clarholz sei sicher. Nur der Name ändere sich und das Homag-Logo nehme in den nächsten Tagen die Stelle des bisherigen Weeke-Schriftzugs ein.

Firma setzt auf Herzebrock

„Die Investition in ein neues Lager und die geplante Erweiterung der Bürogebäude untermauern, dass unser Unternehmen auch in Zukunft auf den Standort Herzebrock-Clarholz setzen wird“, erklärt Manfred Beuse (Bild), der Werksleiter des Standorts Herzebrock. Im Zuge der neuen Markenarchitektur werden auch die Namen einiger deutscher Tochtergesellschaften angepasst. Das betreffe Brandt Kantentechnik und Holzma Plattenaufteiltechnik. Auch der Internetauftritt spiegelt die Neuausrichtung wider.

Auf der Branchenmesse Ligna im Mai wird sich die Gruppe den Besuchern mit dem einheitlichen Auftritt präsentieren. „Die Kunden kaufen heute keine einzelne Maschine, eine Software oder Serviceleistung mehr“, erklärt Paasivaara. „Gefragt sind vielmehr integrierte Lösungen.“

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