Ausschuss für Haltelinien am Wachfuß
Bild: Schäfer
Rechts vor links: So ist der Verkehr im Kreuzungsbereich Uthofstraße, Jahnstraße, Wortstraße geregelt. Doch vielen Verkehrsteilnehmern scheint das nicht bewusst zu sein, insbesondere wegen der nah am Kreuzungsbereich stehenden Ampel.
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Den Ausschuss für Verkehr, Sicherheit und Ordnung weiß die Partei hinter sich. Er sprach sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für eine Überprüfung durch das Straßenverkehrsamt aus.

Drei Straßen münden auf den Wachfuß, die aus verkehrsberuhigten Bereichen kommen und entsprechend beschildert sind. Diese Schilder stehen jeweils rund zehn Meter vor der Einmündung auf den Wachfuß, was laut SPD zu Unsicherheiten führt. Statt den Verkehrsteilnehmern auf dem Wachfuß Vorfahrt zu gewähren, komme es dort immer wieder zu Situationen, in denen die Beteiligten glaubten, es gelte die Regel rechts vor links.

Straßenverkehrsamt hinzuziehen

„Eigentlich kann es dort nicht zu Gefahrensituationen kommen“, so Fachbereichsleiter Wilhelm Towara. Seinem Kenntnisstand nach sei es zudem nicht möglich, weiße Markierungen in einer Tempo-30-Zone wie auf dem Wachfuß anzubringen. Generell müssten diese durch das Straßenverkehrsamt angeordnet werden.

Tempo 30 und rechts vor links gelten auf der Uthofstraße. Gerade im Kreuzungsbereich mit der Jahnstraße und Wortstraße „haben manche Verkehrsteilnehmer den Eindruck, sich auf einer Vorfahrtsstraße zu befinden“, heißt es in dem SPD-Antrag. Insbesondere auswärtige Verkehrsteilnehmer seien an dieser Stelle verunsichert, so UWG-Ratsfrau Marion Söbke. Und da aus der Jahnstraße heraus viele Kinder des Schulzentrums ihren Weg suchten, komme es an dieser Stelle immer wieder zu gefährlichen Situationen. „Insbesondere, wenn das Rot der Fußgängerampel ausgeht, wird den Fahrern auf der Uthofstraße Vorfahrt suggeriert“, unterstrich die Ratsfrau. Deshalb müsse die Rechts-vor-Links-Regelung durch weiße Haltelinien deutlich gemacht werden. Mit dem Straßenverkehrsamt des Kreises sollen jetzt beide Bereiche geprüft werden.

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