Ausstellung zum Glauben in St. Christina
Bild: Petermeier
Auf eine Entdeckungsreise durch die Weltreligionen machten sich die Herzebrocker Firmlinge (hinten v. l.) Wegbegleiter Matthias Stumpe, Jonas Witkowski, Jendrick Lakebrink, (vorn v. l.) Luise Pötter, Hannah Drewes, Dennis Korsmeier, Manuel Kintrup, Marius Göller, Kevin Mutzki sowie Gemeindereferentin Aloisia Busch. Die Ausstellung ist in der kommenden Woche für Interessierte geöffnet.
Bild: Petermeier

Nur am Donnerstag bleibt die Ausstellung geschlossen. Außerdem ist es möglich, die Ausstellung vor den Gottesdiensten sowie nach Vereinbarung mit Gemeindereferentin Aloisia Busch zu besuchen.

Gezeigt wird das Ergebnis einer Firmgruppe aus Rheda-Wiedenbrück. Acht Jugendliche traten mit Gleichaltrigen anderer Religionen in Kontakt, besuchten deren Kirchen und tauschten sich über ihren Glauben aus. Die Frage nach dem, was dem Einzelnen in seiner Religion heilig ist, stand im Zentrum. Dabei sollte auch die Frage nach dem individuellen Glauben nicht zu kurz kommen. Gemeindereferentin Busch lädt dazu ein, sich die Frage nach dem Glauben selbst zu stellen, und sich im Anschluss an den Rundgang untereinander auszutauschen.

Im Rahmen der Firmvorbereitung beschäftigten sich kürzlich auch die Herzebrocker Jugendlichen intensiv mit der Frage nach dem Glauben. Zurzeit nehmen rund 160 Jugendliche an dem Firmunterricht teil und richteten im Rahmen der Kirchenführung ihren Blick auf die anderen Religionen. Die Ausstellung eignet sich besonders für Jugendliche und junge Erwachsene, da sie direkt an das Erleben der Rhedaraner Firmgruppe anschließen können.

Matthias Stumpe vom Dekanat Rietberg-Wiedenbrück brachte die Ausstellung in St. Christina mit auf den Weg und hofft, dadurch die Fähigkeit über den eigenen Glauben zu sprechen, fördern zu können. Nur dann könnten Wege gefunden werden, der Verfolgung religiöser Minderheiten ein Ende zu bereiten, so Matthias Stumpe.

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