B 64 n Thema beim Besuch von Wibke Brems
Bürgermeister Jürgen Lohmann und Petra Lakebrink (rechts) freuten sich über den Besuch von Wibke Brems.

Begleitet wurde Wibke Brems von der Fraktionsvorsitzenden der Grün-Alternativen-Liste (GAL) im Herzebrock-Clarholzer Gemeinderat, Petra Lakebrink. Zwei Schwerpunkte waren Inhalt des Gesprächs. Zunächst ging es um die Planungen der Ortsumgehung B 64 n und schließlich um die Einführung der Gemeinschaftsschule.

Bekanntlich besteht lediglich für die Ortsumgehung von Warendorf vordringlicher Planungsbedarf. Beelen und Herzebrock-Clarholz befinden sich im Status des „weiteren Bedarfs mit Planungsrecht“. Für Bürgermeister Lohmann ist diese Herabstufung inakzeptabel. Er wies darauf hin, dass – bis auf die GAL – von allen Fraktionen des Gemeinderats die Umgehungsstraße für Herzebrock-Clarholz gewollt sei und die Gemeinde schon weitreichende Vorarbeit geleistet habe. Wibke Brems verwies ihrerseits auf die angespannte Haushaltssituation des Landes, die es derzeit nicht erlaube, neue Straßenbauprojekte in größerem Ausmaß anzugehen. Vielmehr solle das vorhandene Straßennetz mit den zur Verfügung stehenden Mitteln in einen guten Zustand versetzt werden.

Zum Thema Schulpolitik erklärte Wibke Brems, sie gehe davon aus, dass sich im Landtag ein Konzept für den Erhalt von Schulstandorten auf der Basis eines breiten politischen Konsenses erzielen lasse. Ob das Konzept dann „Gemeinschaftsschule“ heißen wird, ließ Brems offen. Ziel sei die nachhaltige Weiterentwicklung des Schulsystems und der Standorterhalt insbesondere im ländlichen Raum. Für Herzebrock-Clarholz ist die Problematik von großer Bedeutung, denn die Hauptschule ist auf Dauer nicht mehr als eigenständige Schule existenzfähig.

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