Bauhof-Schlepper wird noch 2011 gekauft
Bild: Reinhardt
Das Fahrzeugkonzept des Bauhofs war Thema im Bau- und Umweltausschuss.
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 Für den Kauf ist im Haushalt ein Summe von 100 000 Euro vorgesehen. „Haushaltstechnisch ist das zu stemmen“, sagte der Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt, Karl-Hermann Schlepphorst. „Die Entscheidung zum Kauf sollte bald fallen, damit das neue Fahrzeug schon für den Winterdienst eingesetzt werden kann.“ Die Lieferzeit betrage etwa ein halbes Jahr.

Da sich die Abgasnormen ab 2012 ändern, könnten sich auf dem Markt ab dem kommenden Jahr erhebliche Preissteigerungen ergeben, erläuterte Christian Pohlmeyer. „Keiner möchte sich da festlegen“, so der Bauhofleiter, der sich bei verschiedenen Firmen kundig gemacht hat. „Es ist möglich, dass ein Schlepper 2012 zwischen 7000 und 12 000 Euro mehr kostet.“

Die Frage, ob man als Gemeinde nicht mit gutem Beispiel vorangehen und die Abgasnorm erfüllen müsse, stellte FDP-Ratsherr Christian Kemper. Der Ausschussvorsitzende Albert Waltermann (CDU) erläuterte dazu, dass bei den neuen Motoren nicht nur weitere Zusatzstoffe zum Einsatz kommen müssten, die zu höheren Unterhaltunsgkosten führten, er gab auch zu bedenken: „Die neuen Motoren sind in ihrer Entwicklung noch nicht abgeschlossen.“

Insgesamt kann der neue winterdiensttaugliche Schlepper mit 130 PS Motorleistung nach ersten Gesprächen und Angeboten von Firmenvertretungen mit rund 98 000 Euro (inklusive erforderlicher Anbaugeräte) veranschlagt werden. Das Fahrzeug- und Maschinenkonzept des Bauhofs sieht zudem Anschaffungen eines neuen Holzhäckslers für 29 000 Euro, eines Frontmähers für die Wasserlaufunterhaltung für 10 000 Euro und von Kleingeräten für 8000 Euro vor, so dass sich insgesamt eine Investitionssumme von 145 000 Euro ergibt. Durch Verkauf und Inzahlunggabe von Alfahrzeugen sollen dagegen 39 000 Euro eingenommen werden.

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