Bernd Entrup führt Förderverein an
Bild: Die Glocke
Der Leiter des St.-Josef-Pflegewohnheims André Diecks (links) setzt auch künftig auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Fördervereins: (v. l.) Andreas Tollmann, Bernd Entrup, Klaus Schönekäs und Elisabeth Lücke.
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Sie erhielt ebenfalls das einstimmige Votum der Versammlung löst und Margret Wiethaup ab. Der ehemalige Vorsitzende Tollmann übernimmt nun von Manfred Perrey die Verantwortung über die Vereinskasse. Weiterhin Schriftführer bleibt Klaus Schönekäs. Auch Tollmann und Schönekäs wurden einstimmig von der Versammlung in der Cafeteria des Herzebrocker Pflegeheims gewählt.

„Wir entlassen unsere beiden ehemaligen Vorstände aber nicht in die Arbeitslosigkeit. Margret Wiethaup ist in der Hospizbewegung sehr aktiv und Manfred Perrey engagiert sich sehr stark im Schachclub und dem Sportverein“, sagte Tollmann.

Der ehemalige Vorsitzende berichtete ausführlich über das vergangene Jahr und die Projekte, die vom Verein finanziell getragen wurden. Den besonderen Zuspruch der Heimbewohner fanden demnach wie bereits in den vorherigen Jahren zwei Ausflüge zum Seecafé in Wiedenbrück. Auch die Ausstellung „Alltagsmenschen“ erlangte bei den Bewohnern große Beachtung. André Diecks, Leiter des St.-Josef-Pflegewohnheims betonte, welch große Freude die Ausflüge mit einem Spezialbus vermittelt hätten. Solche Aktivitäten seien ohne die Unterstützung des Fördervereins kaum denkbar.

Auch bei den ehrenamtlichen Helfern des Pflegewohnheims bedankte sich der Förderverein für ihren selbstlosen Einsatz, als er sie Anfang Februar zu einem gemeinsamen Frühstück einlud. Die Ehrenamtlichen trugen dieser Geste durch rege Teilnahme Rechnung, wie Tollmann laut einer Vereinsmitteilung betonte. Abschließend berichtete Heimleiter Diecks noch über Projekte und Pläne des Pflegeheims.

Auch künftig setzt er auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Förderverein. Das Heim habe eine hohe Belegungsquote und bei der jährlichen Prüfung durch die Krankenkassen erneut eine Spitzennote erhalten.

Allerdings beklagte der Pflegewohnheimleiter die mangelnde Unterstützung der beruflich Pflegenden durch die Politik und verwies auf das Projekt „Pflege am Boden“, bei dem sich die Pflegenden an zentralen Orten in verschiedenen Städten auch in der Region regelmäßig zehn Minuten auf den Boden legt. Seine Mitarbeiter und Diecks selbst nähmen immer wieder an dieser Aktion teil.

Der ehemalige Vereinsvorsitzende Tollmann griff Diecks Appell unmittelbar auf. Er bekräftigte, dass sich der Verein nicht nur um die Situation der Bewohner sorge, sondern auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter stets im Blick habe. Tollmann forderte die Vereinsmitglieder dazu auf, tatkräftig weitere Mitglieder zu werben. Jeder Bürger kann dem Verein beitreten

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