Bewohner sollen einbezogen werden
Betonhülsen vor der neuen Seniorenresidenz in Clarholz: (v. l.) Sven Marquardt (Haustechniker), Nina Prothe (Einrichtungsleiterin) sowie Hermann Hartmann, Josef Winkelmann und Franz-Josef Tegelkamp haben zum Spaten gegriffen.

Konkret sind Franz-Josef Tegelkamp und seine Mitstreiter im Frontbereich und seitlich der Seniorenresidenz Clarholz auf dem ehemaligen Gildemeister-Areal an der Kreuzung von Marienfelder Straße und Bundesstraße tätig geworden. Die Verbundenheit des Dorfs mit der neuen Einrichtung soll so dokumentiert werden. Sie dienen zukünftig während der großen Ortsfeste zum Aufhängen von Vereinsfahnen, Wimpelketten und Fähnchenschmuck.

Und das nicht nur für die Erntedankgemeinschaft oder den Schützenverein, sondern für alle interessierten Clarholzer Vereine, betont Franz-Josef Tegelkamp. Nina Prothe, die Leiterin der neuen Seniorenresidenz, begrüßt die Aktion. Sie unterstützte die Handwerker der schweißtreibenden Arbeiten in der sengenden Sommerhitze mit Getränken und Häppchen. Die Fahnenmasten sollen die Verbundenheit der Wohneinrichtung und ihrer Bewohner mit allen Clarholzer Vereinen symbolisieren. 13 der insgesamt 80 verfügbaren Plätze in dem seit Juni fertig gestellten Wohnheim sind bereits vergeben.

„Wir würden uns freuen, wenn sich die Senioren im Rahmen ihrer Möglichkeiten künftig im Clarholzer Vereinsleben einbringen“, so Nina Prothe. Um das Band des Miteinanders zu festigen, hatte das Leitungsteam der Seniorenresidenz nicht nur Gespräche mit den Vereinen gesucht. Es wurden auch die vier Wohnbereiche nach den Bauerschaften Samtholz, Sundern, Heerde und Oelkerort benannt. Das Caférestaurant in der Einrichtung trägt den Namen der Bauerschaft Holzhof.

„Ich sehe dieses Haus als gelungene Anlage für den Ortskern Clarholz. Nun wäre es schön, wenn alle Beteiligten in Harmonie zusammenwachsen, denn hier funktioniert Dorfleben noch richtig. Das ist eben Clarholz“, sagte Franz-Josef Tegelkamp im Gespräch mit der „Glocke“.

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