„Bingo für Kids“ bei Lübbering
Bild: Schäfer
Nicht nur Theorie, sondern auch viel Praxis erlebten die Kinder bei Lübbering: (v. l). der Auszubildende Carsten Muckhoff mit Hewad sowie Montageleiter André Lange und Janne.
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Kein Wunder, sind sie doch in diesen Tagen aktiv gewesen und haben im Unternehmen Lübbering Betriebsluft geschnuppert. Das Projekt „Bingo für Kids“, begleitet von Pro Wirtschaft GT, macht es möglich. Die Mädchen und Jungen der Herzebrocker Grundschule haben nicht nur theoretisch einiges mitbekommen. „Wir haben auch einen Flachantrieb zusammengesetzt“, erzählen sie. Gar nicht so einfach sei das gewesen, das habe man schon mal eine Pinzette benutzen müssen.

Gerade schauen sie dem Auszubildenden Carsten Muckhoff über die Schulter. Er fertigt kleine Abschiedsgeschenke und fräst per Laser die Namen der Kinder in Plaketten. Im Abstand weniger Sekunden kann er sie den Kindern überreichen. Aber Schnelligkeit beeindruckt die Mädchen und Jungen nach dem Rundgang kaum noch, das haben sie schon an anderen Stellen erlebt. „Wie schnell die moderne Technik heute ist, unfassbar“, kommentierte ein Junge das Erlebte.

„Bingo for Kids“ führte die Bolandschule zum zweiten Mal in das heimische Unternehmen. Am Montag und Dienstag stand eine Besichtigung im Werk II der Firma Lübbering an der Hans-Böckler-Straße auf dem Programm. „Da haben wir gesehen, was die Maschinen so alles machen“, berichteten die Kinder. Und ganz gut kam auch die Anfahrt mit dem Großraumtaxi an, erzählen sie. Am Mittwoch wurden sie von Disponent Oliver Nienaber und Montageleiter André Lange durch den Betrieb an der Industriestraße geführt. Bevor es losging, gab es ein Geburtstagsständchen für den Montageleiter.

Montage, Elektro- und Testbereich, Konstruktion und Hochlager beeindruckten die Kinder. „Wir glauben schon, dass wir die Kinder begeistern können“, zeigte sich Oliver Nienaber überzeugt von dem Projekt, mit dem das Interesse geweckt werden soll. In Herzebrock-Clarholz ist es übrigens das einzige „Bingo for Kids“-Projekt, sagte Julia Peschke von der Pro-Wirtschaft GT und dankte für das Engagement des Unternehmens.

Lehrerin Marion Buschmeier weiß aus der Nachbereitung im Unterricht, dass einiges an Informationen und Erlebtem „hängen bleibt“. Dass „Bingo“ den Jungen und Mädchen zumindest im Moment besser gefällt als Unterricht, verraten sie nur im Vier-Augen-Gespräch.

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