Bodengutachten zum Ausbau am Hanewinkel
Bild: Schäfer
Wie das Teilstück des Hanewinkels nach der Kanalerneuerung ausgebaut wird, steht noch nicht fest. Um das entscheiden zu können, will der Bauausschuss die Ergebnisse eines Bodengutachtens abwarten. Geld für die Maßnahme soll aber in den Etat eingestellt werden.
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Bis zum vergangenen Freitag hatten Anlieger der Straße Am Hanewinkel Zeit, zu den Ausbauplänen, die in einer Versammlung am 12. Januar erläutert worden waren, Stellung zu nehmen. „Es kamen recht viele Reaktionen“, berichtete Fachbereichsleiter Karl-Hermann Schlepphorst.

Ein Anlieger hatte in seiner Einwendung zu bedenken gegeben, dass das Heranrücken der Straße im Zuge des Ausbaus unter Umständen Bauschäden an einem Fachwerkhaus, das aus dem 19. Jahrhundert stammt, anrichten könnte. Auch die weitere Nutzung der Gebäude und der Zufahrt sieht er beeinträchtigt.

Damit sich der Bauausschuss grundsätzlich für eine Ausbauvariante entscheiden kann, soll den Politikern möglichst bis zur nächsten Sitzung ein Bodengutachten vorliegen, das insbesondere das Fundament des Fachwerkhauses in den Blick nimmt.

Unter anderem der Abbau einer Pumpstation in Höhe des Jordan-Bachs, der den Hanewinkel kreuzt, macht Kanalbauarbeiten an der Straße Am Hanewinkel, die sich als Paul-Rippert-Straße fortsetzt, notwendig. Dass im Zuge dessen auch die Straße neu gemacht werde, sei ganz normal, erklärte Schlepphorst im Verlauf der Diskussion. Er wollte damit die Vorstellung zurückweisen, dass die Gemeinde insbesondere eine Verbesserung der Zu- und Abfahrt für die Firma Rippert, die an dieser Straße ihren Sitz hat, verfolge. „Das ist nicht so.“

210 000 Euro hat der Bau- und Umweltausschuss jetzt genehmigt. Damit kann nicht nur der erste Abschnitt zwischen der Ermlandstraße und dem Hanewinkel ausgebaut werden, sondern auch die Paul-Rippert-Straße bis zur Einmündung Heitkamp.

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