Bolandschule: Maren Broeker zieht Bilanz
Bild: Reinhardt
Willkommen in der Bolandschule: Maren Broeker – hier mit der selbstgebastelten Bolandkuh – ist seit einem Jahr Rektorin der Herzebrocker Gemeinschaftsgrundschule.
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„Die Zusammenarbeit mit den Kollegen, den Eltern und der Gemeindeverwaltung läuft hervorragend“, sagt Maren Broeker. Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte die Warendorferin nicht. Als Rektorin hatte sie schließlich schon vorher gearbeitet – zuletzt leitete sie den Grundschulverbund Loxten-Bockhorst, der zur Stadt Versmold gehört, – und Herzebrock war ihr ebenfalls gut bekannt. Von 1993 bis 2001 unterrichtete sie an der Josefschule. Die Kontakte nach Herzebrock zu Aloys Rohling und Ulrich Ackermann waren nie abgebrochen.

Wichtig sei ihr gewesen, die Schwerpunkte ihres Vorgängers mit den Holzbläserklassen und dem Schulchor weiterzuführen. „Ich bin froh, dass das mit einer neuen Musiklehrerein gut gelungen ist“, blickt Maren Broeker zurück.

Außerdem liegt der Rektorin die Umgestaltung der Schülerbücherei am Herzen. „Lesen ist für alle Fächer wichtig, auch für Mathematik“, betont Maren Broeker. Deshalb wolle man mit einer aktualisierten Bücherei den Kindern die Lust am Lesen näher bringen. Dafür wurden auch bereits die Einnahmen des Bolandbrunchs zurückgelegt. Zu der erstmals organisierten Veranstaltung waren 145 Gäste auf den Schulhof gekommen.

„Ich habe viele Ideen und versuche sie gemeinsam mit dem Kollegium im Team zu entwickeln und umzusetzen“, sagt Maren Broeker. Dazu zählen auch die neuen T-Shirts und Polohemden in Mintgrün, die mit dem Schullogo, das von David Brill überarbeitet wurde, beflockt sind und das Gemeinschaftsgefühl stärken sollen.

Ein Faltblatt mit Informationen über die Schule ist bereits entstanden. Für die Erstklässler gibt es eine komplette DIN-A5-Broschüre mit allen wichtigen Informationen. Das sei einfacher, als zum Schulanfang Zettel zu verteilen, so Maren Broeker.

„Ich möchte alle mitnehmen und eine bereits gut funktionierende Schule noch weiterentwickeln“, sagt Maren Broeker. Die Arbeit macht ihr sichtlich Spaß, und das soll auch so bleiben, damit sie auch in den kommenden Jahren für die Bolandschule eine „Super“-Bilanz ziehen kann.

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