Bürgerhaushalt stellt konkrete Fragen
Bild: Reinhardt
Zur künftigen Nutzung des Bürgerzentrums St. Michael, wenn im Sommer die Grundschule auszieht, sollen die Herzebrock-Clarholzer ihre Meinung sagen.
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In diesem Jahr kommt noch eine Besonderheit dazu. Bei zwei Themen fragt die Gemeindeverwaltung ganz gezielt nach der Meinung der Bürger. Zum einen geht es um die weitere Nutzung des Bürgerzentrums St. Michael in Pixel. Mit Ende des laufenden Schuljahrs im Juli wird der Standort des Grundschulverbunds Josef/St. Michael am Udenbrink geschlossen („Die Glocke“ berichtete). Wie es mit dem Schulgebäude und der angrenzenden Turnhalle weitergehen soll, ist noch offen. Einzig die Zukunft des Kindergartens ist gesichert, wie Fachbereichsleiter Wilhelm Towara in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften versicherte. Für die Nutzung des restlichen Gebäudes hofft die Verwaltung auf Vorschläge aus der Bürgerschaft.

Außerdem geht es um einen möglichen Zusatz auf den Ortsschildern. Der Gemeindename könnte durch einen prägnanten Begriff ergänzt werden. So trägt beispielsweise die brandenburgische Stadt Neustadt/Dosse seit dem Jahr 2000 offiziell die Zusatzbezeichnung „Stadt der Pferde“. Auch in diesem Fall setzt die Gemeindeverwaltung auf Ideen der Bürger.

Natürlich sind wie in den Vorjahren auch allgemeine Vorschläge für den Haushalt 2013 möglich. Dabei ist das Prozedere wie in den Vorjahren. Wer sich noch nicht für den Bürgerhaushalt im Internet angemeldet hat, muss sich erst registrieren lassen. Dabei ist es nicht nötig, seinen tatsächlichen Namen zu nennen. Es ist auch möglich, ein Pseudonym anzugeben. Die Angabe der E-Mail-Adresse ist ebenfalls freiwillig. Unter der Rubrik „Vorschlag einreichen“ kann wie gehabt ein Antrag gestellt werden. Wer registriert ist, hat zudem die Gelegenheit, über andere Vorschläge abzustimmen oder sie zu kommentieren.

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