Clarholz ist Ursprung von Sympathica
Bild: Schäfer
Ein eingespieltes Team in der Partnervermittlung Sympathica: (v. l.) Mitarbeiterin Heike Rottkord, Philipp Schwarzenberg und Anita Schwarzenberg.
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Doch der Sitz bleibt am Propst-Ermward-Ring. Er ist Dreh-, Angel- und privater Ruhepunkt. „Hier habe ich angefangen“, sagt Anita Schwarzenberg. Im Alter von 27 Jahren hat sie nach einer kaufmännischen Ausbildung und anschließenden psychologischen Studien den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Ein Jahr lang hatte Anita Schwarzenberg zuvor in einer Partnerschaftsagentur gearbeitet, die sie hätte übernehmen können. Doch die Eröffnung eines eigenen Vermittlungsbüros war die richtige Entscheidung, urteilt die Herzebrock-Clarholzerin heute rückblickend.

Schon damals sei die Ernsthaftigkeit in der Partnersuche wesentlich für ihre Arbeit gewesen, die sie zunächst innerhalb der Region ausübte. Mit den Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt im Kundenkreis – hauptsächlich durch Empfehlungen. Inzwischen widmen sich Anita Schwarzenberg und ihr Team Anfragen aus dem gehobenen Mittelstand. „Das ist gewachsen“, sagte Anita Schwarzenberg.

Damit ging der Bedarf einher, sich örtlich auszudehnen und auch an anderen Standorten präsent zu sein. „Die Kunden wünschen sich Ansprechpartner in der Nähe.“ Seit rund 20 Jahren arbeitet sie im Rhein-Main-Gebiet. Ihr erstes Büro war im Messeturm. Sie zog noch zweimal um und betreibt ihre Dependance heute im neuen Taunustrum in Frankfurt am Main, der 2015 fertiggestellt wurde.

Auch in Süddeutschland wurde sie wenig später tätig, sodass sie ein Büro in München an der Maximilianstraße anmietete. 2014 reihte sich Wien in die Standorte ein. Eine Sekretariatskraft und Außendienstmitarbeiter sind jeweils vertreten. Pläne, sich weiter zu positionieren und nächste Niederlassungen zu gründen, stehen ab 2017 auf der Agenda.

Oft ist Anita Schwarzenberg auch selbst in Europa unterwegs. „Gewisse Kunden wünschen meine persönliche Betreuung“, sagt sie. Auch führen viele Klienten das Erstgespräch gern in den eigenen vier Wänden, weiß die Geschäftsfrau. Einfühlungsvermögen, Liebe zum Menschen und Fachwissen seien bei der Vermittlung gefragt. Der Rahmen der Vermittlungsaktivität werde dabei vom Kunden festgelegt: von voller Handlungsfreiheit bis zu strikten Vorgaben reiche die Bandbreite.

„Partnerschaft ist eine Lebenseinstellung. Und die Partnerschaft mit sich selbst bildet dafür die Basis“, weiß die vierfache Mutter und dreifache Großmutter Anita Schwarzenberg um die Vielschichtigkeit ihrer Arbeit, die immer auf die Persönlichkeit der Kunden ausgerichtet ist. „Wir haben einen hohen Anspruch an unsere Arbeit.“ Bereits jetzt eingebunden ist Sohn Philipp Schwarzenberg (27), der nach einem Auslandssemester in Sydney 2015 sein Praktikum bei ihr absolvierte. Gerade schreibt er seine Bachelorarbeit über eine neue Idee, die er anschließend in und mit dem Unternehmen realisieren möchte. Konkurrenz sieht Anita Schwarzenberg in den Online-Partnerbörsen nicht. „Die sind in der Regel völlig unverbindlich und frustrieren oft. Fotos und Angaben passen nicht immer“, sagt sie. Und das sei eben weit von ihrem Ziel entfernt, Wege zu einer festen, dauerhaften Partnerschaft zu ebnen.

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