Clarholzer Bullerbü geht an den Start
Bild: Schäfer
Auf ihre jungen Gäste freuen sich (v. l.) Monika Ueding, Petra Künert und Margret Krampe. Am Montag öffnet die Großtagespflege unter dem Namen Clarholzer Bullerbü in den Räumen der Zehntscheune am Propsteihof.
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Mit dabei sind neun Mädchen und Jungen zwischen einem und zweieinhalb Jahren. Betreut werden sie in erster Linie von Petra Künert (51) und Monika Ueding (49). Und manchmal wird auch Margret Krampe (62) dabei sein.

Letztere hat über Jahrzehnte als Tagesmutter auf ihrem Hof in Heerde gearbeitet. Sie ist vielen Eltern aus der Gemeinde bekannt. Ein Pluspunkt, wissen die beiden Hauptverantwortlichen, die selbst einen umfangreichen beruflichen Hintergrund in der Kinderbetreuung aufweisen können.

Familiäre Atmosphäre in der Großtagespflege

Petra Künert hat unter anderem für die Stadt Gütersloh gearbeitet und über Jahre bereits eine Großtagespflege zu Hause unterhalten. Monika Ueding erzählt von Jahren als Tagesmutter und der Mitarbeit in einer Kindertagespflege. Jetzt wollten die beiden noch einmal andere Wege beschreiten: an einem für sie neuen Standort und in Kooperation.

Tipp

Am Samstag, 2. November, ist das Clarholzer Bullerbü in der Zehntscheune von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Beim Tag der offenen Tür gibt Informationen, Gespräche, Snacks und Getränke.

Und teilweise sind die Rollen schon klar verteilt: „Monika kocht, und ich kümmere mich um die Bürokratie“, sagt Petra Künert. Überwiegend aber wollen die beiden sich der Betreuung der neun Kinder widmen, die ab Montag auf den rund 300 Quadratmetern im Erdgeschoss der Zehntscheune toben, spielen, schlafen, essen, lernen und „sich einfach in familiärer Atmosphäre“ wohlfühlen sollen.

„Unseres Erachtens ist die Zehntscheune für eine Großtagespflege ideal“, macht Wilhelm Towara deutlich. Er ist im Rathaus unter anderem zuständig für den Bereich Familie. Der Standort sei zentral gelegen und verfüge über ein eingezäuntes Außengelände.

Kinder können viel draußen spielen

Das hat es auch den beiden Betreiberinnen angetan. Die Kinder werden „viel draußen und viel in Bewegung“ sein, freuen sich Monika Ueding und Petra Künert. Ein Jahr lang standen die Räume, die vormals vom Martinskindergarten als auch dem Arvato-Betriebskindergarten genutzt wurden, leer. Die Wände sind noch einmal geweißt und der Garten gepflegt worden. Eine neue Küche wurde eingebaut.

Einige Investition haben die Betreiberinnen selbst vorgenommen. Die Zuschüsse vom Land reichten nicht für alle Maßnahmen. Jetzt laden Petra Künert und Monika Ueding alle interessierten Bürger ein, sich selbst beim Tag der offenen Tür ein Bild von dem Betreuungsangebot und den Räumlichkeiten zu machen.

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