Clarholzer Grundschüler experimentieren
Bild: Reinhardt
Konzentriert: Die Mädchen und Jungen der Experimente-Arbeitsgemeinschaft arbeiten unter der Leitung von Referendarin Geraldine Maaß.
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Die Stiftung arbeitet mit der Bildungs- und Schulberatung und dem Bildungsbüro des Kreises Gütersloh zusammen. Ziel der Maßnahme ist die frühzeitige Förderung begabter Kinder über den Unterricht der Grundschule hinaus. Die Familie-Osthushenrich-Stiftung begleitet das Projekt mittlerweile im dritten Jahr und unterstützt es mit jährlich 22 500 Euro. Derzeit sind es 26 besondere außerunterrichtliche Angebote für etwa 260 Kinder an zehn Projektschulen im Kreis Gütersloh durch externe Referenten.

An der Wilbrandschule gibt es die Elektro-Arbeitsgemeinschaft (AG) unter der Leitung von Josef Avenwedde, einem Elektroingenieur, der früher bei der Firma Miele in Gütersloh tätig war. Er arbeitet mit den Mädchen und Jungen an Elektrobaukästen.

Die Experimente-Arbeitsgemeinschaft steht unter der Leitung von Geraldine Maaß. Über die naturwissenschaftlichen Versuche, die sie mit den Kindern erarbeitet, schreibt die Referendarin auch ihre Examensarbeit.

Die Brückenbau-AG.
In der Brückenbau-Arbeitsgemeinschaft bauen die Kinder unter der Leitung von Lehrerin Elisabeth Kaestner Brücken und erforschen die physikalischen Gesetze. „Man sieht Brücken jetzt mit ganz anderen Augen“, sagt Elisabeth Kaestner, die bekennt, selbst bei der AG noch viel gelernt zu haben.

„Die Schüler, die an den Arbeitsgemeinschaften teilnehmen dürfen, werden von den Klassenlehrern ausgewählt“, sagt Schulleiterin Claudia Strässer. Nach dem Dreh-Tür-Modell verlassen die Kinder in einer Stunde den regulären Unterricht und beschäftigen sich dann mit den Projekten. „In einer schriftlichen Vereinbarung haben sich die Schüler verpflichtet, den Stoff aus dem Unterricht nachzuarbeiten“, so Strässer. Das funktioniere gut.

„Das Projekt läuft im Sommer aus“, sagt Susanne Srowig von der Bildungs- und Schulberatung und fügt hinzu: „Wir hoffen natürlich auf eine Verlängerung.“

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