DJK ehrt Männer der ersten Stunde
Bild: Bitter
Jubilarehrung bei der DJK Eintracht Quenhorn: (v. l.) der stellvertretende Vorsitzende Dieter Mertens, August Sandfort, Alfred Liekenbrock, der Vorsitzende Manfred Freede, Heiner Ostfechtel, Franz Petermann, Herbert Goldkuhle, Gerhard Petermann und Hermann Schürmann.
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Seit 50 Jahren sind Wolfgang Leifeld und Alfred Liekenbrock der Deutschen Jugendkraft treu. Auf 40-jährige Mitgliedschaft blicken Herbert Goldkuhle, Annemarie Greweling und Heiner Ostfechtel zurück. Vor Beginn der Jubiläumsparty mit Diskockey Torben Griese überreichte der Vorsitzende Manfred Freede Urkunden und Präsente.

Sonntagnachmittag gab es zum Kaffeetrinken noch ein Kinderprogramm. Der Herzebrocker Ortsvorsteher Heinz Falkenreck, Vertreter des Herzebrocker Sportvereins, der Schützengilde mit Königspaar Friedel und Angelika Homeier, der Kolpingsfamilie und des Löschzugs Quenhorn unterstrichen, wie tief die DJK im Gemeindeleben verwurzelt ist.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Jostkleigrewe-Vielstädte (UWG) überbrachte die offiziellen Glückwünsche und das westfälische Flachgeschenk, das Schatzmeister Hans Mummert gefreut haben mag. „Sport ist im Verein am schönsten, denn wer regelmäßig Sport treibt, braucht eine sportliche Heimat. Das haben sich vor 60 Jahren auch die Quenhorner gedacht“, sagte die Gratulantin. Die Förderung des Breitensports liege der Gemeinde besonders am Herzen, versicherte die Kommunalpolitikerin. Sport fördere die Gemeinschaft und übernehme gesellschaftspolitische Aufgaben, indem er Werte, die im Leben wichtig seien, spielerisch vermittele, unterstrich Jutta Jostkleigrewe-Vielstädte.

Mit Blick auf die Geschichte der DJK, die 1920 in Würzburg begann, als katholischer Verband 1935 von den Nationalsozialisten reichsweit verboten und 1947 wiederbelebt wurde, betonte die stellvertretende Bürgermeisterin: „Ein weiteres wichtiges Datum ist der 5. März 1953, nämlich die Gründung der DJK Quenhorn.“ Schon früh habe sie Frauen und Männer in Führungsverantwortung genommen.

Manfred Freede berichtete, der Verein zähle rund 300 Mitglieder. Auf seiner Zwei-Platz-Anlage an der Groppeler Straße biete er Tennis. Hinzu kämen Basketball und Gymnastik. Der Vorsitzende war sich sicher, dass mit intensiver Jugendarbeit aller Hindernisse gemeistert werden und der Sprung ins 65-jährige Bestehen 2018 gelingt.

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