DRK warnt vor Rückgang der Blutspenden
Bild: Christ
Ehrung beim Ortsverein: Markus Ruse (Mitte) wurde für 25 Jahre Engagement beim DRK vom Vorsitzenden Matthias Kampmeier (links) sowie Schatzmeister Matthias Späte ausgezeichnet.
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„Wir haben ein ereignisreiches Jahr hinter uns“, bilanziert der Vorsitzende Matthias Kampmeier. Zwar wurden vor kurzem noch treue Blutspender geehrt, doch klagt das DRK über Rückgänge bei den Spendern. An acht Terminen stellten sich 1065 Freiwillige zur Verfügung. Im Vorjahr kamen zu zehn Aktionen noch 1294 Blutspender. „Das ist wirklich bedenklich, weil jede Spende Leben retten kann“, sagte Schatzmeister Matthias Späte. Zahlen unterstrichen die Entwicklung: Erträge aus dem Blutspendedienst sind von knapp 11 800 Euro (2015) auf etwa 8700 Euro (2016) gefallen. Für das laufende Jahr kalkuliert Späte mit 8000 Euro. Lob gab es von Schriftführer Klaus Berndt für das Engagement des DRK-Zugs. Über 1600 Dienststunden leisteten die 22 aktiven Kameraden bei öffentlichen Veranstaltungen in der Umgebung, beispielsweise bei der Weiberfastnacht in Rietberg, beim Reitverein Herzebrock-Rheda, bei Motorsportevents vom MSC Harsewinkel oder auch beim Volkslauf von Victoria Clarholz.

 Außerdem führten die Ausbilder acht Erste-Hilfe-Lehrgänge durch. „Ich denke, wir können mit dem Jahr 2016 zufrieden sein“, fasste Klaus Berndt zusammen. Finanziell gab es Rückschläge und Lichtblicke. Dank der Arbeit der Kameraden konnten Erträge aus Rettungsdienst und Krankentransport um fast 3000 Euro auf knapp 12 000 Euro gesteigert werden. Außer Erträgen aus Blutspenden sind Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen eingebrochen, von 11 300 Euro auf knapp 6000 Euro. Dennoch konnte am Jahresende ein Plus von 11 900 Euro verbucht werden.

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