Daniel Cordes ist Jungschützenkönig
Bild: Wöstheinrich
Mit dem 301. Schuss holte Daniel Cordes den Vogel am Sonntagabend herunter.
Bild: Wöstheinrich

Als Insignienschützen hatten sich vorab Jonas Beermann (Krone), Max Burholz (Zepter) und Benno Ewerszumrode (Apfel) bewiesen. Mit einem spannenden Wettbewerb hatten sie den Festball eingeläutet. Mit den Kranzniederlegungen auf dem Friedhof und am Ehrenmal im Dorfkern starteten die Gildeschützen am Samstag ihr Fest. Den Auftakt bildete das Antreten der Grünröcke an der Schemmwiese und der Klosterstraße, ehe man gemeinsam mit den zahlreichen Ehrengästen und starken Abordnungen anderer Vereine zunächst zum Friedhof marschierte. Unter der musikalischen Begleitung des Fürstlichen Trompeterkorps Rheda, dem Musikverein Feldberg, dem Spielmannszug Clarholz-Heerde und den Musikern aus den eigenen Reihen zog die imposante Menge weiter in den Dorfkern. Nach Worten des evangelischen Pfarrers Achim Heckel legte die Gilde einen Kranz nieder. Kommandeur Heinz Falkenreck konnte sich nicht nur über außergewöhnlich viele Schützen freuen. Auch zahlreiche Bürger verfolgten am Rande das Gedenken. Der Männergesangverein Concordia unter Leitung von Siegfried Buske untermalte den Programmpunkt mit einigen Stücken.

Festplatz und Zelt gut besucht

 Ab 20 Uhr ging es im Festzelt weiter. Zahlreiche Ehrungen sorgten für beste Stimmung unter den Schützen. Bis tief in die Nacht wurde ausgelassen gefeiert. Glück hatte die Gilde mit dem Wetter. „Natürlich sind viele Besucher erst auf dem Festplatz geblieben, weil es so warm war. Aber später war das Zelt rappelvoll“, sagte Norbert Wöstmann, stellvertretender Vorsitzender. Er freute sich über die gute Resonanz zum Auftakt des Fests. Nur bedingt beliebt machte sich der Spielmannszug der Schützengilde mit dem Wecken in den frühen Morgenstunden des Sonntags. Aber Schützenfest ist eben nur einmal im Jahr. Und so drückten Bürger, die musikalisch aus dem Schlaf gerissen wurden, beide Augen zu und freuten sich über die ungewohnten Weckerklänge.

Mehr lesen Sie in der „Glocke“-Ausgabe von Montag, 28. Mai.

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