„Die Dritte“ lässt die Korken knallen
Bild: Schäfer
Sieger „Die Dritte“ (v. l.) Knut Entrup, Frank Toppmöller, Matthias Düppjohann, Markus Düppjohann und Tobi Schäfer.
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 Da ziehen die Frauen gleich, „Die Schmetterlinge“ verteidigen erfolgreich ihren Titel aus 2010 und sichern sich zum zweiten Mal den Damen-Pokal. „Supergeile Endspiele, so was hatten wir lange nicht mehr“: Kommentator Thorsten Kellner vom Organisationsteam freute sich mächtig über die Finalbegegnungen, die es in sich hatten. Gegen „Juventus Urin“ zog „Die Dritte“ in die Cup-Arena und die Teams schenkten sich nichts. Immer wieder zogen die Juventus-Jungen mit Joachim Just, Heiko Hasken, Timo Schulze-Grachtrup, Marco Hasken und Ulf Brockhoff aus Rheda nach, entschieden den zweiten Satz für sich und mussten sich im dritten Satz mit knappen 15:13 geschlagen geben. Wenige Sekunden später lagen Tobi Schäfer, Matthias Düpjohann, Knut Entrup, Frank Toppmöller und Markus Düpjohann als „Die Dritte“ ringend auf dem Boden. Immerhin sind sie seit Jahren dabei, haben auch schon mal ein Viertelfinale erreicht, doch ein Sieg ist eben einfach klasse. Rang drei erreichten als „Tiefflieger“, Sebastian Dellit, Bastian Bohnenkamp, Dimitri Mazalak und Wolfgang Kaschel, ein Team, für das die Teilnahme am Affentenniscup seit Jahren Ehrensache ist.

Die Titelverteidigerinnen Sabine Millentrup, Stefanie Millentrup und Chris Heiken, setzen sich in zwei Sätzen gegen „Simply The Best“ mit Maren Driftschröer, Regina Vering und Vera Westermann durch. Platz drei in der Damenwertung ging an „Die Kühlen Blonden“.

Insgesamt gingen am Wochenende 16 Damenteams ins Rennen, doppelte so viele wie in den Vorjahren. Zusammen mit 40 Herrenteams lieferten sie sich ab 10 Uhr auf der Fläche hinter dem Hallenbad tolle Begegnungen auf sechs Feldern. Fast ständig belagert auch Platz Nummer „1/2“. Dort hatte der Nachwuchs das Sagen. Da in diesem Jahr jeder Punkt zählte, lag der Turnierablauf bestens in der Zeit, auch die Finalspiele starteten plangemäß.

Klar, dass sich die Organisatoren besseres Wetter gewünscht hätten. „Wir haben alles versucht. wir haben sogar ein silbernes Messer in den Boden gesteckt“, so Kellner. „Es ist klasse, dass Ihr auch bei so einem Wetter da bleibt.“ Mit diesen Worten löste der Moderator La-Ola-Wellen im Regen aus und hatte die vielen Hundert Besucher aller Altersklassen auf seiner Seite.

Ein dickes Lob gab er an die Gemeinde weiter, die immer volle Unterstützung biete. Das Lob hatten sich die Organisatoren allerdings auch selbst mehr als verdient: eine tolle Arena, ein ausgefeiltes Rahmenprogramm, prima Atmosphäre. Und wo den ganzen Tag über engagierte Begegnungen geliefert wurden, feierten in der Nacht alle zusammen. Trotz Regen.

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