Ehrenbrief für Cornelia Brouwer de Graaf
Bild: Reinhardt
Bei der Eintragung ins Goldene Buch der Gemeinde: (v. l.) die Bürgermeisterin der niederländischen Partnergemeinde Steenwijkerland, Marja van der Tas, Cornelia Brouwer de Graaf und Bürgermeister Jürgen Lohmann im Begegnungszentrum der Josefschule.
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Zahlreiche Gäste aus der Partnergemeinde in der Provinz Overijssel waren zur Verleihung gekommen. Darunter nicht nur Familienmitglieder und Freunde von Cornelia Brouwer de Graaf, sondern auch der Vorsitzende der Stichting Jumelage Steenwijkerland – Herzebrock-Clarholz (dem Pendant des Vereins für Städtepartnerschaften und Freundschaften), Bauke de Groot Boersma, und die Bürgermeisterin von Steenwijkerland, Marja van der Tas. „Sie sollte und wollte bei der heutigen Ehrenbriefverleihung unbedingt dabei sein“, sagte Bürgermeister Jürgen Lohmann. Er nannte damit den Grund, warum seit der Ratsentscheidung Mitte Februar, Cornelia Brouwer de Graaf auszuzeichnen, einige Monate ins Land gezogen seien.

Dass sich die Kontakte zwischen den beiden Kommunen so positiv entwickelt hätten, sei ein großer Verdienst von Cornelia Brouwer de Graaf, betonte Jürgen Lohmann. Als langjährige Sekretärin der Bürgermeister habe sie ihre jeweils neuen Chefs immer wieder für diese Städtepartnerschaft begeistert und „damit den Gedanken der Partnerschaft in die jeweiligen Parlamente getragen.“ Auch als Cornelia Brouwer de Graaf sich vor vier Jahren in den Vorruhestand verabschiedete, ging ihre Arbeit für die Partnerschaft als Vorstandsmitglied in der Stichting weiter.

Der Vorsitzende des Vereins für Städtepartnerschaften und Freundschaften, Hans-Volker Jünke, sprach vor allem Cornelia Brouwer de Graafs Einsatz bei den Schüleraustauschen an. Die hätten eine „Signalwirkung für unsere Städtepartnerschaft“ gehabt und seien „ein wichtiger kommunaler Beitrag zur Völkerverständigung in Europa“, so Jünke, Denn noch bis Mitte der 90er-Jahre hätten Studien eine negative Einstellung niederländischer Schüler gegenüber Deutschland und den Deutschen belegt.

Cornelia Brouwer de Graaf selbst verwies auf die Clarholzer Mönche, die vor fast 1000 Jahren den Grundstein für die Kontakte gelegt hätten. „Wenn die gewusst hätten, dass wir heute noch über sie sprechen“, sagte sie mit einem feinen Lächeln.

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