Erste Schritte auf dem Weg zur Oberstufe
Bild: Schäfer
Das Leitungsteam mit Christian Abendroth und Sabine Hengstenberg sieht die Gesamtschule nach knapp fünf Jahren auf einem guten Weg.
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Letzterer richtet sich natürlich auch nach den Ausrichtungen der Pädagogen, stellt Schulleiterin Sabine Hengstenberg im Gespräch mit der „Glocke“ fest. Zertifiziert als Schule mit Schwerpunkten in Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik würde sie auch gern Sport („Die Anlagen in der Nähe geben es her“) sowie das Sprachprofil weiter stärken.

Gedanklich und planerisch zeigt sich die Herzebrock-Clarholzer Gesamtschule allem offen, betont Christian Abendroth als stellvertretender Schulleiter und verweist Kooperationen mit anderen Schulen in der Oberstufe nicht ins Reich der Phantasie. Die Planung der Oberstufe, die das Abitur nach neun Jahren an der weiterführenden Schule ermöglichen soll, ist nur eins von vielen Themen, die das Kollegium – derzeit 60 Pädagogen und zwei Lehramtsanwärter – sowie die Leitung antreibt.

111 Anmeldungen zum Sommer

 Aktuell sind die Anmeldungen für das kommende Schuljahr gelaufen: „Es werden 111 Schüler kommen und wir bilden vier Eingangsklassen“, so Sabine Hengstenberg. Ein leichter Rückgang, der auf demografischen Entwicklungen basiere. Demnächst werden wieder geburtenstärkere Jahrgänge erwartet – und damit wieder mehr Eingangsklassen. „Wir greifen immer zwischen 72 und 75 Prozent der Grundschüler ab“, nennt Hengstenberg einen Wert, der die Menge der angehenden Fünftklässler einordnet, die auf die Von-Zumbusch-Gesamtschule wechselt.

Aber das Leitungsteam ist auch froh, dass es zum Schuljahr 2017/2018 bei einer Vierzügigkeit bleibe (einige der aktuellen Jahrgänge von 5 bis 9 sind fünfzügig). „Die Schule ist beim Bau auf Vierzügigkeit ausgelegt worden“, so die Leiterin. „Wir sind mit der Raumsituation am Limit“, stellt Abendroth fest. Das gilt nicht nur für die zukünftige Ausrichtung, der jetzt durch den Neubau und den Umbau im Gebäude nach Auslaufen der Haupt- und Realschule Rechnung getragen wird.

Raum für Verabschiedung gesucht

Spannend werde es bereits zur Entlassung der ersten Zehnerklassen im kommenden Jahr. „Die Mensa ist für die Feierstunde zu klein“, so die 57-jährige Hengstenberg. Eine Lokalität muss also noch gefunden werden. „Die Schüler, Eltern, vielleicht Geschwister oder Großeltern und das Kollegium – da kommen viele Menschen zusammen.“ In Zusammenarbeit mit der Verwaltung werde eine Lösung gefunden, ist sich das Leitungsteam sicher.

Mehr lesen Sie in der „Glocke“ vom 24. Februar.

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