Exponate der Preisträger im Museum
Bild: Reinhardt
Die Exponate der Zumbusch-Preisträger fanden den Weg aus dem Rathaus in das neue Museum.
Bild: Reinhardt

Im letzten Raum des neuen Herzebrocker Museums geht es nicht um Caspar von Zumbusch selbst, sondern um die Künstler, denen in den vergangenen Jahren der nach dem Bildhauer benannte Caspar-Ritter-von-Zumbusch-Preis verliehen wurde. Seit 1980 vergibt die Caspar-Ritter-von-Zumbusch-Stiftung alle fünf Jahre diesen Förderpreis für junge Künstler. In der Stiftung arbeiten die Gemeinde Herzebrock-Clarholz und der Heimatverein Herzebrock zusammen.

Bisherige Preisträger waren Otto Boll, Peter Telljohann, Dieter Kiessling, Michael Peter Ditteney, Thomas Prautsch, Mirja Nicola Ruhmke und Martin Francisco Rickert-Ibañez. Von fast allen Künstlern hatte die Gemeinde im Rahmen der jeweiligen Preisverleihung ein Werk erworben. Solange es das Museum noch nicht gab, hatten die Exponate ihren Platz im Rathaus, fristeten dort jedoch eher ein Schattendasein. In dem eigens geschaffenen Ausstellungsraum werden sie nun gelungen in Szene gesetzt.

Kurz vor der Eröffnung des Museums im Juni fand auch noch eine Skulptur des Bildhauers Otto Boll den Weg ins Zumbusch-Haus. Der heute 59-Jährige hatte den Preis 1980 erhalten. „Damals hatte man es allerdings versäumt, ein Werk von ihm zu erwerben“, berichtet der Archivar des Herzebrocker Heimatvereins, Karlheinz Buddenborg. Außer den Kunstwerken sind auch sämtliche Plakate, die auf die früheren Ausstellungen der Preisträger hinweisen, im Museum zu sehen.

Für die Auszeichnung, die das nächste Mal 2015 verleihen wird, dürfen sich junge Künstler aus Westfalen und den Herzebrock-Clarholzer Partnergemeinden in Frankreich und den Niederlanden bewerben. Das Preisgeld belief sich dank einer Zustiftung der Familie Eisenhut zuletzt auf 2800 Euro. Heinz-Günter Eisenhut hat zudem angekündigt, es weiter aufzustocken. 2015 sollen 3600 Euro zur Verfügung stehen.

SOCIAL BOOKMARKS