Fasziniert vom Weltkulturerbe
Die Herzebrocker Heimatfreunde auf Kulturfahrt: In diesem Jahr waren sie in Niedersachsen unterwegs.

Nach der Ankunft in Hildesheim stand die erste Stadtführung an. Dabei nahmen die Herzebrocker unter anderem den Dom und die Michaeliskirche in den Blick. Beide zählen zum Weltkulturerbe. Eine städtebauliche Besonderheit in Hildesheim stellt die Rekonstruktion etlicher historischer Gebäude am Marktplatz dar, die 1945 in den letzten Kriegswochen durch Bomben völlig zerstört wurden, wie es im Reisebericht des Heimatvereins heißt.

Am Vormittag des zweiten Tags ging es in die Fachwerkstadt Wernigerode. Die Herzebrocker erfuhren auf dem Rundgang viel über die Entwicklung der Stadt, über die sanierten Hinterhöfe, über Handwerk und Handel vergangener Jahrhunderte. Einige Teilnehmer nutzten auch die Gelegenheit, mit der Schlossbahn das über der Stadt thronende Schloss zu besuchen. Am Nachmittag ging die Fahrt weiter in die Weltkulturerbestadt Quedlinburg.

Auch dort wird die Altstadt von beindruckenden Fachwerkbauten unterschiedlichster Baustile und Entstehungszeiten dominiert. Am Rückreisetag stand zunächst noch eine weitere Weltkulturerbestadt auf dem Programm: Goslar. Dort zeugt die Kaiserpfalz von der Zeit der Christianisierung. Bergarbeiterhäuser dokumentieren die Zeit der Silber- und Erzgewinnung im Harz. Und historische Bauten zeigen die vielfältigen Stationen der Stadtgeschichte auf.

Eintauchen in die Baukultur von vier alten Städten, vielschichtige Informationen, eindrucksvolle Daten und die kleinen Episoden der Stadtführer: Da gab es viel zu verarbeiten für die Herzebrocker Heimatfreunde. Hierzu hatte man beim abschließenden gemeinsamen Abendessen Gelegenheit. Und viele Teilnehmer freuen sich schon jetzt auf die Kulturfahrt im nächsten Jahr.

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