Fetzige Rhythmen und Spende für Hospiz
Bild: Baum
Knapp 100 junge Teilnehmer gestalteten die fünfte Auflage des „Dance for Family and Friends“ des Herzebrocker Sportvereins im Begegnungszentrum Josefschule.
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Alle Gruppen bereiteten sich in den vergangenen Wochen intensiv auf die Aufführungen vor: angefangen von den Kindern aus dem ersten Schuljahr bis hin zu Jugendlichen, die aktuell ihr Abitur absolvieren. Rosi Strickmann, die durchs Programm führte, begrüßte gemeinsam mit einigen Tanzmäusen die vielen Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Bekannte in der Aula der Josefschule. Den Auftakt der Vorführungen machten die Tanzalarmkids unter der Leitung von Julia Kreft und Marleen Ostermann. Die Mädchen und Jungen des ersten und zweiten Schuljahrs treffen sich seit September 2015. Die Bühne bebte bei ihrem Auftritt zu dem Lied „Don’t Worry“ von Madcon. Zu einem Remix von Jennifer Lopez und Usher mit den Titeln „Dance Again“, „More“ und „Yeah“ traten die Sweet Cherries, auf. Die 18 Mädchen im Alter von zehn bis elf Jahren werden seit einem halben Jahr von Tatjana Schneider und Amanda Kruk trainiert. Dass das Tanzen einem viel Spaß bereitet, zeigten die Tanzmäuse, bestehend aus 14 Kindern, die von Alina Hassemeier trainiert werden. Am Sonntag tanzten sie zu „Uptown Funk“ von Bruno Mars. Ihre besten Leistungen zeigten die Tänzerinnen aus der Gruppe No Limits unter der Leitung von Marija Gailevicute. Die Mädchen überzeugten mit einer ausgefeilten Hip-Hop- und Videoclip-Choreographie.

Tanzgruppen begeistern ihr Publikum

Nach einer Pause eroberte die Gruppe Young and Free – bestehend aus 19 Mädchen – die Bühne. Unter der Leitung von Verena Siebe und Alina Hassemeier zeigten sie eine Performance zu dem Lied „Bills“ von Lunch-Money Lewis. Die Sugar Babies tanzten am Sonntag zu „The Nights“ von Avicii unter der Leitung von Gaby Hassemeier. Einen tollen Auftritt lieferten auch die Powergirls ab, die einen Remix verschiedener Tanzarten einstudiert hatten. Trainiert werden sie von Maren Gaus und Ina Warkentin. Der Höhepunkt des Nachmittags war der gemeinsame Abschlusstanz aller Gruppen. Im Rahmen der Veranstaltung übergab Rosi Strickmann nach 18 Jahren die Leitung der Abteilung an Alina Hassemeier. Die 21-Jährige ist seit sechs Jahren Trainerin in der Tanzabteilung und Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik. Unter dem Motto „Tanzen für Kinder, denen es nicht so gut geht“ kamen durch den Kuchenverkauf während der Pause und weitere Spenden insgesamt 700 Euro zusammen. Der Erlös kommt dem Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe zugute. „Mit den Spenden soll die Grundlage für die Arbeit im Haus Balthasar dauerhaft gesichert werden“, erklärte Alina Hassemeier.

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