Feuerwehr rückt zu 146 Einsätzen aus
Bild: Schäfer
Ehrengäste und geehrte Kameraden der Feuerwehr: (hinten v. l.) Norbert Kintrup, Burkhard Flamme, der stellvertretende Bürgermeister Erich Bäcker, Hermann Kintrup, Bürgermeister Jürgen Lohmann, Manfred Freede, Ortsvorsteher Franz-Josef Tegelkamp, Heinz Börger, (vorn v. l.) Richard Cordes und Josef Düpjohann.
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Das ließ sich den Berichten der Wehren Herzebrock, Clarholz, Möhler und Quenhorn entnehmen, die während der Hauptversammlung im Saal Schlüter informierten. Wehrführer Hermann Reckordt freute sich über volles Haus und begrüßte eine Reihe von Ehrengästen. Er fasste auch die Einsätze aller Löschzüge zusammen. „7 Groß-, 3 Mittel- und 20 Kleinbrände“, so Reckordt zählten zu den Einsätzen. „Die Schadenssumme beläuft sich auf eine Million Euro“, bezifferte der Wehrführer. Auch dabei schlug der Brand bei Herlage massiv zu Buche. Doch auch was Rudi Schnitker später bemerkte: „Durch diesen Brand wurde einer der historisch interessantesten Höfe des Orts Herzebrock zerstört.“

16 Ölbekämpfungen und 44 Hilfeleistungen standen weiter für die Löschzüge an, so Reckordt. „Blinden Alarm hatten wir 20-mal, leider auch zwei böswillige Alarmierungen.“ Der Feuerwehr Herzebrock-Clarholz gehören derzeit 216 Mitglieder an, davon sind 140 aktiv dabei, 55 in der Ehrenabteilung und 21 in der Jugendfeuerwehr der Gemeinde.

Außer dem Großbrand Herlage und auch dem Einsatz bei Lagertechnik Pietig war es auf der positiven Seite der Festumzug, bei dem sich die Gemeindewehr besonders einbrachte. „So wie sich die Feuerwehr dargestellt hat, das war eine tolle Geschichte“, dankte der Wehrführer allen Kameraden für ihren Einsatz auch an dieser Stelle. Er wandte sich in puncto Jubiläum insbesondere an seinen Stellvertreter Franz-Josef Toppmöller, der sich von der Streckenführung bis hin zur Einteilung der Ehrenamtlichen um vieles gekümmert habe. Dem schloss sich Bürgermeister Jürgen Lohmann an und hatte dabei die ganze Gemeindewehr im Blick. „Sie sind ein Vorbild für das Gemeinwesen. Danke für Ihren Einsatz.“ „Ich glaube, dass die Bürger Vertrauen in die Wehr haben“, zeigte er sich überzeugt.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden im Saal Schlüter Heinz Börger, Burkhard Niehaus und Manfred Freede mit dem Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Für 35 Jahre ging das Zeichen in Gold an Hermann Kintrup, Norbert Kintrup und Burkhard Flamme. Auf insgesamt 60 Jahre Zugehörigkeit blickten Richard Cordes, Josef Düpjohann und Franz Toppmöller zurück. Ihnen wurde die Ehrenurkunde des Verbands der Feuerwehren in Gold übergeben.

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