Feuerwehr schützt Möhler erfolgreich
Bild: Eickhof
Mit Sandsäcken errichtete die Feuerwehr am Ortseingang Möhler einen Wall, der die Kapellengemeinde erfolgreich vor dem Hochwasser schützte.
Bild: Eickhof

 „Um 22.26 Uhr haben wir von der Leitstelle die Information bekommen, dass in Oelde das Wehr an der Landesgartenschau geöffnet wurde“, berichtet der stellvertretende Wehrführer Sascha Braunsmann, der in dieser Nacht die Einsatzleitung hatte. Fortan galt es für die Männer der Löschzüge Herzebrock und Möhler, den Axtbach im Auge zu behalten und Vorkehrungsmaßnahmen gegen die drohende Überschwemmung zu treffen.

„Wir haben Sandsäcke gefüllt und Wälle gezogen“, so Braunsmann. Dadurch konnte verhindert werden, dass Wasser in die Keller der Häuser eindrang. Auch die Möhleraner Bevölkerung habe kräftig mitangepackt, um die Keller zu sichern und beim Stapeln der Sandsäcke zu helfen, so der Einsatzleiter.

Am Dienstagvormittag konnten die Wälle dann zurückgebaut werden. Gegen 11 Uhr waren alle Straßen in der Kapellengemeinde wieder befahrbar. Lediglich die Felder rechts und links des Dorfes standen noch unter Wasser. Der Löschzug Herzebrock konnte den Einsatzort gegen 12 Uhr wieder verlassen, während die Möhleraner mit Löschzugführer Burkhard Flamme letzte Aufräumarbeiten vornahmen.

Als „Seenlandschaft“ bezeichnete Klaus Ellerbrock von der Gemeindeverwaltung die Umgebung von Möhler. Er wusste aber auch zu berichten, dass der erneuerte Durchlass unter der Möhlerstraße (Kreisstraße 52) gut funktioniert habe. „In diesem Bereich ist die Möhlerstraße trocken geblieben und war befahrbar“, so Klaus Ellerbrock. Die Strömung rechts und links der Straße sei allerdings sehr stark gewesen. Nicht möglich war die Weiterfahrt nach Oelde.

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