„Fischwilderei ist kein Kavaliersdelikt“
Gefunden wurden im Axtbach zwei professionelle Kiemennetze mit Bleibeschwerung.

 „Darin verfangen waren mehrere Fische“, schildert Jens Bertling, Vorsitzender des FSV die Entdeckung eines Mitglieds des Vereins. Gemeinsam entfernten die Beiden das professionelle Kiemennetz mit Bleibeschwerung und befreiten die noch lebenden Fische, die sich darin verfangen hatten. „Sie wurden unversehrt in das Gewässer zurückgesetzt. Offenbar hatten die Fischwilderer erst kurz vorher das Netz gesetzt“, so Bertling. 

Empfindliche Strafen sind zu erwarten

Er betont, dass dieser Fund kein Einzelfall ist. Schon im vergangenen Jahr seien Netze im Axtbach bei Beelen entfernt worden. Außerdem entdeckten Mitglieder und Fischereiaufseher Legangeln in den Vereinsgewässern. 

Fischwilderei werde vom Verein grundsätzlich zur Anzeige gebracht, so der Vorsitzende. „Es ist jedoch nicht immer einfach, die Verantwortlichen von Legangeln und Netzfischerei vor Ort zu erwischen.“ Wenn die Verantwortlichen doch erwischt würden, dann ziehe das empfindliche Strafen nach sich. Wildfischerei sei kein Kavaliersdelikt, betont Bertling.

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