Franz-Josef Hagemann ausgezeichnet
Bild: Reinhardt
Ein Präsentkorb als Dankeschön: (v. l.) Moderator Andreas Tollmann, Franz-Josef Hagemann und Norbert Pollmeyer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft Herbstwoche.
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Das sagte Moderator Andreas Tollmann. „Sein handwerkliches Geschick ist im ganzen Dorf gefragt“, bestätigte auch Norbert Pollmeyer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft Herbstwoche, die traditionell für den Clarholzer Feierabend verantwortlich zeichnete. Von 1975 bis 2014 hatte Franz-Josef Hagemann das Clarholzer Zeltlager begleitet, seit 1982 war er in der Kolpingsfamilie aktiv. „Du hast das Herz am rechten Fleck und ohne deine Unterstützung wäre vieles auch weniger kurzweilig und lustig“, so Andreas Tollmann. Der Geehrte hörte so viel Lob gar nicht gern. „Es gibt andere, die genauso viel gemacht haben“, stapelte der 70-Jährige tief.

Die Auszeichnung war nur einer von zahlreichen Höhepunkten beim gut besuchten Clarholzer Feierabend in der Aula der Wilbrandschule. Auch aus Herzebrock waren Zuschauer gekommen. Den Auftakt des Programms machte trotz Herbstferien der Kinderchor der Wilbrandschule unter der Leitung von Musiklehrerin Friederike Sprang. Mit einem Tanz zogen die Schüler in die Aula ein. Lieder wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ und „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ folgten. Außerdem trugen die Mädchen und Jungen Herbstgedichte vor.

Sie ernteten ebenso viel Beifall wie Leni Bühlmeier und Maria Rickel vom Heimatverein, die auf Plattdeutsch den Sktech „Dei Church-Card“ auf die Bühne brachten. Der Spielmannszug der Schützenbruderschaft St. Hubertus unterhielt anschließend mit dem Mars di Medici und der Fuchsgraben-Polka.

Viel zu lachen gab es beim plattdeutschen Sketch „Reinkarnation“ der Theatergruppe der Katholischen Frauengemeinschaft St. Laurentius. Käthe Ranzuch wollte dabei als Gänseblümchen wiedergeboren werden, Anita Maasjosthusmann als Kuh. Annette Schäfer und Michaela Voß zeigten nach der Pause, was man aus Hüten alles machen kann. Nicht fehlen durften Auftritte des Männerchors Eintracht unter der Leitung von Norbert Henzel. Mit dem Clarholzer Heimatlied, das alle gemeinsam anstimmten, klang der abwechslungsreiche Abend schließlich aus.

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