Fürstenhaus plant Umbau im Klosterflügel
Bild: Schäfer
Im Nordflügel des Klosters Herzebrock ist im Obergeschoss das Heimatmuseum untergebracht. Die Planungen des Fürstenhauses Bentheim-Tecklenburg zur Errichtung eines Veranstaltungsbereichs in dem Gebäude sollen die Flächen nicht tangieren.
Bild: Schäfer

Mit beiden Themen beschäftigte sich der Ausschuss am Dienstagabend. Allerdings ohne Ergebnis und eher informativ. Das galt zumindest für den öffentlichen Teil der Sitzung, in dem weder Kosten genannt noch Beschlüsse gefasst wurden. Wie sich ein künftiges Nutzungskonzept für den Nordflügel des Klosters Herzebrock, die Anlage gehört dem Fürstenhaus, darstellen könnte, erläuterte Mirko Moch (Bild) vom beauftragten Büro Hillemeyer und Moch aus Rheda-Wiedenbrück, das vor einigen Jahren auch die Restaurierung des Kreuzgangs realisiert hatte. Erhalten bleiben soll die Wohnnutzung im Ostflügel. Direkt am Anschluss zum Nordflügel könnten ein kleiner Küchenbereich für Caterer sowie Toilettenanlagen entstehen. „Sie könnten über den Innenhof begehbar sein“, sagte Moch. Ungefähr auf Höhe des Brunnens könnte ein Zugang entstehen. Damit käme man auch dem Wunsch der Herzebrock-Clarholzer Politik entgegen, in dem Klosterareal eine öffentlich zugängliche WC-Anlage zu schaffen. Im Nordflügel, der auch den „vom Heimatverein liebevoll restaurierten Gewölbekeller“ beherberge, könnte dann ein Veranstaltungsraum für Bankette, Konzerte oder anderes gebaut werden. Mit „bis zu 80 Sitzplätzen“, so Moch. Ein angrenzender kleinerer Raum könnte eine Baranlage beherbergen. „Die Idee ist, einen Veranstaltungsort zur Verfügung zu stellen, der von öffentlicher Hand bespielt wird“, sagte Moch. Diese Planung tangiere das Heimatmuseum nicht, betonte er. „Dort wird ein separater Plan verfolgt“, stellte der Planer fest. Im Zuge der teilweisen Umnutzung der Räume im Nordflügel seien Arbeiten an der Gesamtanlage, unter anderem am Dach, notwendig.

Mehr zum Heimatmuseum und zu den Hintergründen lesen Sie in der Glocke am 15. Februar.

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