„Geben und Nehmen“ im Zumbusch-Haus
Bild: Reinhardt
Stellen das Projekt „Geben und Nehmen“ vor: (v. l.) Gisela Jostkleigrewe (Schriftführerin im Heimatverein Herzebrock), Elisabeth Habig und Elisabeth Nitschke, die das Projekt betreuen, Frank Börgerding (Leiter des Kreisfamilienzentrums), Dieter Mersmann (Vorsitzender des Heimatvereins Herzebrock), Gisela Schrader (Seniorenbüro) und Brigitte Hammelbeck (Seniorenbeirat).
Bild: Reinhardt

„Geben und Nehmen“ lautet deshalb auch das Motto des Projekts, das an der Clarholzer Straße 45 zum Lesen anregen soll. „Bitte bedienen Sie sich mit einem Buch aus den Regalen und haben Freude daran. Damit auch andere sich freuen können, bringen Sie uns auch einmal etwas mit“, heißt es auf den Plakaten, die der Leiter des Kreisfamilienzentrums, Frank Börgerding, entworfen hat. „Es geht um einen literarischen Kick“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Die Idee zu „Geben und Nehmen“ hatte Gisela Jostkleigrewe. „In anderen Gemeinden wird so etwas ja bereits gemacht“, erläutert die Schriftführerin des Heimatvereins. Im Vorstand habe man die Idee dann besprochen und gemeinsam überlegt, wo man das Projekt am besten umsetzen könne. „Die Entscheidung fiel für das Zumbusch-Haus, weil dort alle Altersgruppen ein- und ausgehen“, so Gisela Jostkleigrewe. Der Heimatverein nahm mit dem Kreisfamilienzentrum und dem Seniorenbüro Kontakt auf. Die Idee habe sowohl bei Frank Börgerding als auch bei Josef Böcker, dem Vorsitzenden des Seniorenbeirats, „Zustimmung gefunden“, so der Vorsitzende des Heimatvereins Herzebrock, Dieter Mersmann. Ihm ist auch wichtig, dass das Projekt Büchereien oder Bibliotheken keine Konkurrenz machen soll.

Im Erdgeschoss des Zumbusch-Hauses hat der Heimatverein Bücherregale aufgestellt, die auch noch erweitert werden können. Nicht nur Romane sind gefragt, auch hochwertige Zeitschriften, Reiseführer oder Kinderbücher. „Und vor allem soll ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen entstehen“, betont Frank Börgerding. Betreut wird das Projekt von den beiden Herzebrockerinnen Elisabeth Nitschke und Elisabeth Habig, die sich selbst als „engagierte Leseratten“ bezeichnen. „Die Bücher, die hier stehen, haben alle etwas gemeinsam“, sagt Gisela Jostkleigrewe. „Sie hatten Vorbesitzer und sind gut erhalten.“

Zugängig sind die Bücherregale des Projekts „Geben und Nehmen“ immer zu den Öffnungszeiten der verschiedenen Einrichtungen im Zumbusch-Haus an der Clarholzer Straße 45 – das heißt montags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie dienstags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr. Informationen zum Projekt „Geben und Nehmen“ gibt es im Kreisfamilienzentrum, Tel. 05245/8579866, und im Seniorenbüro, Tel. 05245/8579868.

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