Gemeinde unterstützt Heimatverein
Egilmar von Osnabrück wird als Überbringer des Hauptes der heiligen Christina gezeigt.

Der Verein soll dafür 5000 Euro erhalten. „Das Bild hat einen unschätzbaren ideellen Wert für Herzebrock“, hatte der Archivar des Heimatvereins, Karl-Heinz Buddenborg, in der Ausschusssitzung betont. Es zählt zu einem Zyklus von Werken, von denen sich einige bereits im Besitz des Heimatvereins beziehungsweise der Katholischen Kirchengemeinde St. Christina befinden.

Jetzt hat der Heimatverein die Möglichkeit, zwei weitere Bilder zu erwerben. Dabei geht es um eine Darstellung von Luitbrand, dem Sohn der Klostergründerin Waldburg, und um den Bischof Egilmar von Osnabrück als Überbringer des Hauptes der heiligen Christina. „Die Gemälde gehören wahrscheinlich zum Gemäldezyklus der Äbtissin Maria Barbara von Doetinchen. Sie befinden sich im Eigentum einer Herzebrocker Familie. Der Heimatverein Herzebrock möchte sie gern in Besitz nehmen“, schreibt der Verein in seinem Zuschussantrag an Bürgermeister Jürgen Lohmann und den Gemeinderat.

„Es wäre ein Glücksfall für uns, diese alten, die Klostergeschichte Herzebrock betreffenden, Ölgemälde der Öffentlichkeit präsentieren zu können“, so der Vorsitzende Dieter Mersmann. Im Vorstand des Heimatvereins habe man sich darauf verständigt, einen weiteren Antrag an die Bürgerstiftung Herzebrock-Clarholz zur Kostenübernahme des zweiten Gemäldes zu stellen. „Leider sind wir nicht in der Lage, hierfür Eigenmittel einzusetzen“, so Dieter Mersmann.

Fachbereichsleiter Wilhelm Towara bezeichnete die Möglichkeit, eines der Gemälde zu erwerben, als „einmalige Chance für die Gemeinde“. Voraussichtlich sollen von den 5000 Euro 1000 Euro für den Erwerb und 4000 Euro für die Restaurierung ausgegeben werden.

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