Gemeinschaft hält Kreuz in Schuss
Bild: Baum
Zur Segnung und zur Scheckübergabe trafen sich Beteiligte am Kreuz im Bereich des Udenbrinks/Groppeler Straße: (v. l.) Michael Disselkamp, Thomas Deinert, Franz Schackenberg, Hermann Schürmann, Helmut Petermann, Josef Füchtenhans, Hermann Pollmeier, Ewald Landwehr, Diakon Arnold Stuckstätte, Johannes Feldmann, Bernhard Birwe und Friedrich Homeier.
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Thomas Deinert und Michael Disselkamp vom Organisationsteam des Straßenfests in Groppel dankten der Solidargemeinschaft, die sich um das Kreuz kümmert. „Im Namen der Männer, die das Kreuz pflegen, sage ich Danke für die Spende. Wir fühlen uns den Anwohnern der Groppeler Straße sehr verbunden. Das Geld können wir gut für die anfallenden Kosten der Instandsetzung gebrauchen“, sagte Hermann Schürmann im Namen der Aktiven, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Kreuz und den Platz kontinuierlich zu pflegen. Erst kürzlich hatten Johannes Feldmann, gelernter Maler, und Bernhard Birwe in Eigenleistung das Kreuz restauriert. Zum dritten Mal hatten sechs Familien – allesamt Anlieger der Groppeler Straße – die Veranstaltung in der Bauerschaft auf die Beine gestellt. Zahlreiche Anwohner aller Generationen verbrachten gemeinsame Stunden. Dabei kam das Geld zusammen. „Wir sind eine starke Gemeinschaft. Jeder hilft jedem, und das Geld bleibt in der Straße. Darüber freuen wir uns besonders“, sagte Johannes Westhues.

Neben mehreren Anwohnern begleitete auch Diakon Arnold Stuckstätte die Vorstellung des instandgesetzten Kreuzes. Der Herzebrock-Clarholzer übernahm die feierliche Neusegnung. Das Kreuz selbst hat eine lange Geschichte: 30 Jahre stand es als Grabdenkmal der Familie Greweling auf dem Herzebrocker Friedhof. Anschließend wurde es einige Jahre bei der Firma Terrazo Greweling in Herzebrock gelagert. 1986 haben es die Quenhorner erworben und auf dem Platz am Udenbrink und Groppeler Straße unter den Eichen aufgestellt. Jahrelang wurden die Anlagen von Josef Wöstmann und Heini Deitert gepflegt. Nach dem Tod von Josef Wöstmann und aufgrund des hohen Alters von Heini Deitert schlossen sich acht Männer aus Quenhorn und Groppel zu einer Solidargemeinschaft zusammen. Dazu gehören Friedrich Homeier, Bernhard Birwe, Ewald Landwehr, Hermann Pollmeier, Josef Füchtenhans, Helmut Petermann, Hermann Schürmann und Franz Schackenberg. Die engagierte Gruppe pflegt den Platz, auf dem jedes Jahr unter anderem eine Maiandacht für Anlieger und Interessenten gehalten wird. Alle zwei Wochen – in den Monaten von März bis November – übernehmen die Männer in kleinen Teams die Pflege der Fläche.

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