Geocacher begleiten Säuberungsaktion
Bild: Baum
28 Gruppen, Vereine oder Verbände beteiligten sich im vorigen Jahr an der Aktion Saubere Landschaft in Herzebrock-Clarholz.
Bild: Baum

Übersetzt bedeutet das „Cache/Dose rein, Müll raus“. Es gilt als Spezialveranstaltung unter den Geocachern, die sich – vereinfacht gesagt – der Schatzsuche im Freien anhand von Koordinaten widmen. „Ein Cito wird nicht so oft gemacht“, sagt Hans Michael Zander (Bild). Er freut sich bereits über die Zusage von elf Kollegen, nicht nur aus dem näheren Umfeld.

Im weltweiten Portal registriert

Seit 2008 ist das Mitglied der Geschäftsführung der heimischen Firma Zacom als Geocacher unterwegs. Er ist in einem weltweiten Portal für Geocacher registriert. 5012 Funde hat er bereits auf sich verzeichnet. Angefangen habe er mit der Suche von einfachen, traditionellen Verstecken. Inzwischen beherrscht er viele Spielarten, die auch Rätsel- oder Nacht-Caches beinhalten. Manchmal begleiten ihn seine Frau und die Kinder. Gemeinsam mit Freunden hat er schon einen sogenannten Powertrail, auf dem zahlreiche Fundstücke abgelegt sind, quer durch Europa absolviert. Auch eine Tour durch Dänemark ist ihm bestens und als besonders im Gedächtnis geblieben. Ein Blick auf seine individualisierte Karte zeigt anhand von kleinen Smileys, wo er bereits überall fündig geworden ist.

Allein oder in der Gruppe

„Rauskommen, abschalten und in Begegnung bleiben“, mache den Reiz des Hobbys aus, sagt Hans Michael Zander. „Allein oder eben auch in der Gruppe.“ Zwar können für die moderne Schatzsuche inzwischen auch Smartphones genutzt werden. Zander selbst bleibt lieber bei Geräten, mit denen eine globale Positionsbestimmung möglich ist, kurz GPS. Aus ganz praktischen Gründen: „Die sind einfach wasserdicht.“

Auf einer Internetseite stellt er die Veranstaltung am 18. März vor – und entsprechende Koordinaten ein. Um 7 Uhr treffen sich die Geocacher am vereinbarten Treffpunkt in Pixel. Als Sammelbezirk ist der Gruppe in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung der Bereich zwischen Gütersloher Straße, Udenbrink. Bredeck und der Ems zugewiesen worden. Umweltberater Uwe Schiewe aus dem Rathaus habe das Projekt begrüßt, freut sich Hans Michael Zander. Sicherlich sei auf der Strecke der ein oder andere kleine Schatz zu finden. „Hauptziel ist aber das Müllsammeln“, bekräftigt der 38-Jährige. Er rechnet damit, dass sich in den kommenden Wochen noch einige Geocacher für die Teilnahme anmelden.

SOCIAL BOOKMARKS