Geocaching bei den Ferienspielen
Bild: Reinhardt
Beratung: „Die Besten“ (v. l.) Hendrik, Frederik, Marvin, Leon und Aron mit ihrem GPS-Empfänger vor dem Clarholzer Jugendzentrum Pentagon.  
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GPS bedeutet Global Positioning System. Es handelt sich um ein Navigations-Satellitensystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung. „Dafür gibt es spezielle Geräte. Es ist aber auch möglich, sich bei einem GPS-fähigen Smartphone eine App herunterzuladen“, erläutert Andrea Lohnherr. Die Leiterin des Clarholzer Jugendzentrums Pentagon hat bereits einige Geocaching-Fortbildungen absolviert und diese moderne Form der Schnitzeljagd erstmals ins Programm der Ferienspiele aufgenommen.

20 Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren sind dazu ins Pentagon gekommen. Sie bilden vier Gruppen und geben sich ausgefallene Namen. Niemand hat bisher große Erfahrungen mit Geocaching gemacht, so dass Andrea Lohnherr zunächst die wichtigsten Regeln erläutert. „Nummer eins: Lass dich nicht von Muggeln erwischen.“ Das bedeutet: Fremde dürfen nicht merken, dass man etwas sucht, und sollten die Caches (kleine Kästchen) nicht entdecken. Das sei wichtig, damit die Boxen an ihrem Platz bleiben und nicht gestohlen werden.

Die Jugendhausleiterin selbst hat in den vergangenen Tagen im Umkreis von einem Kilometer rund ums Pentagon einen Multicache gelegt. An fünf verschiedene Stellen hat sie die Kunststoffboxen versteckt. Um die erste zu finden, müssen die Mädchen und Jungen vorgegebene Koordinaten in ihre GPS-Empfänger eingeben. Im Display erscheint daraufhin ein Kompass, der anzeigt, in welche Richtung es gehen muss.

 „Es sind 380 Meter“, sagt Leon. Er gehört zur Gruppe „Die Besten“. Die Kompassnadel zeigt nach Südwesten und Leon hat einen Verdacht: „Bestimmt geht es in den Klostergarten.“ Und tatsächlich ist dort der erste Cache versteckt. In der Plastikbox befinden sich die Koordinaten für den zweiten Cache. Nachdem sie sich in einen Liste eingetragen, das GPS-Gerät programmiert und alles wieder am Ursprungsplatz versteckt haben, verschwinden „Die Besten“ Richtung Gräfte. Gerade noch rechtzeitig, bevor sich „Die namenlosen Fünf“ mit ihrem GPS-Empfänger nähern. Holzpfeile und Kreide waren gestern.

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