Gesamtschule braucht  mehr Räume 
Archivbild: Reinhardt
„Eigentlich fehlen der Schule sogar im Jahr 2015 schon Räume“, sagt Rektorin Sabine Hengstenberg, aber für das kommende Schuljahr habe man eine Lösung gefunden.
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 „Wenn wir so weitermachen wie bisher, fehlen uns schon Räume für den zehnten Jahrgang“, sagt der stellvertretende Schulleiter Christian Abendroth. Pro Jahrgang seien sieben Räume notwendig. Dabei seien die Verwaltungsräume noch nicht einmal mitgerechnet.

„Wir sind als Teamschule gestartet“, erläutert dazu Rektorin Sabine Hengstenberg. Das bedeute, dass es pro Jahrgang für die Lehrer kleinere Teamzimmer gebe. „Die sind wichtiger als ein riesiges Lehrerzimmer, in dem später mehr als 100 Kollegen sitzen würden“, so die Schulleiterin.

Sabine Hengstenberg und Christian Abendroth stellten die Problematik in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften vor. Die Zeit drängt. „Wir hätten mit den Planungen eigentlich längst anfangen müssen“, sagte Kämmerer Heinz-Dieter Wette in der Ausschusssitzung. Die Gemeindeverwaltung hat sich deshalb bereits schlau gemacht: Um ein zukunftsorientiertes und wirtschaftlich tragbares Schulkonzept und Raumprogramm zu erhalten, solle ein Fachplanungsbüro für Schulentwicklungsplanung hinzugezogen werden, erläuterte Heinz-Dieter Wette. Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus Schulleitung, Vertretern des Lehrerkollegiums, Eltern und Schülern und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung solle in einem Zeitrahmen von vier bis sechs Monaten das bauliche Entwicklungskonzept erarbeitet und Kriterien für die Umsetzung formuliert werden. „Die erste Runde ist für Januar geplant“, so der Kämmerer. „Mitte 2015 muss das Konzept für die Ausschreibung stehen, damit ab 2016 gebaut werden kann.“

Den Ausschussmitgliedern war es wichtig, dass in der Arbeitsgruppe auch die Kommunalpolitiker beteiligt werden. An den geplanten Workshops soll jeweils ein Vertreter jeder Fraktion mitwirken. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 17. Dezember, sollen sie benannt werden.

Der Ausschuss für Schule Sport, Kultur- und Städtepartnerschaften hatte sich bei 8:5 Stimmen mehrheitlich für dieses Vorgehen ausgesprochen. „Wir sind sehr zufrieden mit dieser Entscheidung“, sagte Fachbereichsleiter Wilhelm Towara.

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