Großbaustelle in der Gesamtschule

Der Plan: Die Schulverwaltung zieht in den Sommerferien mit mehreren Räumen von der ersten Etage ins Erdgeschoss um. Außerdem werden alle Räume für die fünften und sechsten Jahrgänge im Erdgeschoss gebündelt. Vier neue Klassenzimmer, zwei offene Selbstlernzonen und ein Team-Zimmer für die Lehrer werden dort zum Start des neuen Schuljahrs angesiedelt sein.

Wände herausgenommen und Rohre erneuert

Die Schulleitung wird künftig gleich neben dem Haupteingang barrierefrei erreichbar sein. Außer den Zimmern für die Schulleitung entstehen Räume für die Abteilungsleiter und das Sekretariat sowie ein Infobereich für die Lehrer. Ein großes Lehrerzimmer, wie es früher üblich war, gibt es in der Gesamtschule schon länger nicht mehr: Die Pädagogen, die einem Jahrgang zugeordnet sind, haben ein gemeinsames Team-Zimmer.

Aus 16 Räumen werden 18, sagt Ursula Langer-Theis vom Gebäudemanagement der Gemeindeverwaltung Herzebrock-Clarholz. Die Bauarbeiten sind Anfang Januar gestartet. „Sie liegen im Zeitplan“, so Langer-Theis am Donnerstag. Als Erstes wurden Wände herausgebrochen und Abdichtarbeiten am Boden durchgeführt. Seit kurzem sind die Trockenbauer, die neue Wände stellen, und die Sanitärfachfirma, die die alten Wasserrohre erneuert, am Werk. „Und nächste Woche kommt hoffentlich der Estrichleger“, blickt Langer-Theis voraus.

Einiges in dem Trakt, der jetzt modernisiert wird, stamme aus den 70er-Jahren. In den folgenden Jahrzehnten wurde immer wieder an- und umgebaut. So sind zum Beispiel die Fenster noch relativ jung – sie müssen nicht ausgetauscht werden.

In den Sommerferien ist das Foyer an der Reih

Als letzte Maßnahme steht während der Sommerferien die Renovierung des 243 Quadratmeter großen Foyers an. Fenster, Türen, Decke: „Der gesamte Windfang wird erneuert“, so Ursula Langer-Theis. Der 70er-Jahre-Charme des Eingangsbereichs gehört also mit dem Start des Schuljahrs 2019/20 der Vergangenheit an. Damit ist der Umbau des Altgebäudes abgeschlossen.

Zu 8,3 Millionen Euro Kosten kommen wohl noch weitere 80 000 Euro

Für die gesamte Baumaßnahme hatte die Gemeinde 8,3 Millionen Euro veranschlagt. Doch es werden wohl 80 000 Euro mehr. Das Geld werde vor allem für Firmen, die Aufträge im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro ausführen, ausgegeben werden müssen, so Langer-Theis. „Wir prüfen gerade Einsparmöglichkeiten.“

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