Hälfte der Kirchenvorstände wird gewählt
Bild: Reinhardt
Wie überall im Erzbistum Paderborn werden auch in den Pfarrgemeinden St. Laurentius (Bild) und St. Christina am Wochenende die Kirchenvorstände gewählt.
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In der Clarholzer Pfarrgemeinde St. Laurentius sieht die Kandidatenliste wie folgt aus: Zur Wahl stellt sich Klaus Baxheinrich (49). Er ist kaufmännischer Angestellter. Auf der Liste steht auch der 47-jährige Werkzeugmacher Norbert Dammann. Ingenieur Franz-Josef Dickbertel (49) kandidiert ebenfalls. Ein weiterer Kandidat für den Kirchenvorstand ist Heinrich Klasmann. Er ist 69 Jahre alt und war Bankkaufmann. Fünfter Kandidat ist Fachagrarwirt Thomas Nienaber (45).

Bei der Wahl in Clarholz sind vier Kirchenvorsteher zu wählen. Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag 18 Jahre alt sind und seit einem Jahr in dem Pfarrbezirk wohnen. Das Wahllokal ist im Jugendheim. Die Wahlzeiten sind am Samstag von 17.30 Uhr bis 20 Uhr und am Sonntag von 9 bis 12 Uhr. Briefwahl ist möglich. Der Antrag kann allerdings nur noch am heutigen Mittwoch während der Öffnungszeit des Pfarrbüros zwischen 8.30 und 9.30 Uhr gestellt werden.

In der Herzebrocker Kirchengemeinde St. Christina werden fünf Kirchenvorsteher gewählt. Kandidaten sind: Bernhard Aschoff (60). Er ist Kraftfahrzeugmechaniker. Andreas Berhorn ist 26, studiert Agrarwissenschaften und steht ebenfalls auf der Kandidatenliste. Irma Henke (50) ist dabei. Sie ist kaufmännische Angestellte. Tischlermeister Reinhard Hamersmeyer (45) kandidiert ebenso wie der Rentner Gerhard Hunkenschröder (71). Außerdem stellt sich Lambert Quante zur Wahl. Der 46-Jährige ist Steuerberater. Eine weitere Kandidatin ist die Hauswirtschafterin Karola Schnitker (51).

In Herzebrock ist das Wahllokal im Pfarrzentrum am Samstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Sonntag von 8 bis 12.15 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Auch in der Pfarrgemeinde St. Christina ist Briefwahl möglich.

Der Kirchenvorstand arbeitet mit dem Pfarrgemeinderat zusammen und stimmt mit ihm Ziele und Planungen ab. Erzbischof Hans-Josef Becker zählt beide „zu den wichtigen Gremien, die die Arbeit vor Ort koordinieren und mittragen“ und sagt: „Beide haben als Gremien der Mitverantwortung in unserer Erzdiözese große Bedeutung.“ Der Kirchenvorstand schaffe die Voraussetzung, dass die seelsorglichen und caritativen Aufgaben der Gemeinde, für die der Pfarrer die Leitungsverantwortung habe, erfüllt würden.

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