Heilige Drei Könige ziehen von Haus zu Haus
Bild: Schäfer
Nach dem Aussendungsgottesdienst zogen die Kinder an zwei Tagen als Heilige Drei Könige durch Clarholz und die umliegenden Bauerschaften. Bereits früh zeichnete sich ein sehr gutes Ergebnis der Sammlung ab, über das in Kürze informiert wird.
Bild: Schäfer

In erster Linie, um den Segen Gottes in die Häuser und Wohnungen zu bringen, aber auch, um dabei für Hilfsprojekte zu sammeln. An vielen Häusern ist jetzt das ganze Jahr über der Schriftzug C+M+B 2018 zu sehen: Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus. Verkleidet als die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar zogen 40 Kinder am Donnerstag in den Außenbezirken und im Dorfkern von Haus zu Haus. „Am Freitag geht es in die Baugebiete wie Schomäcker oder Stroth“, sagte Hagenkötter. Seit annähernd vier Jahrzehnten organisiert die Kolpingsfamilie Clarholz die Sternsingeraktion im Ort. „Natürlich nicht allein“, so der Vorsitzende, der auf die Unterstützung aus Reihen von Eltern oder auch Zeltlagerbetreuern bauen kann. „Das klappt super“, sagte er und dankte für die Hilfe. Am Freitag habe zudem das Wetter den Sternsingern „in die Karten gespielt“, so Hagenkötter. Und da in diesem Jahr mit zwölf Gruppen eine mehr als im Vorjahr unterwegs waren, seien die einzelnen Bereiche schneller als gewöhnlich besucht worden. Ein treuer Begleiter der Sternsingeraktion sei insbesondere Franz-Josef Franzbecker, der seit 25 Jahren eine Gruppe in die Außenbezirke fährt. Auf knapp 30 Jahre bringt es Paul Schwermann: Der ehemalige Clarholzer, inzwischen wohnt er in Harsewinkel, kehrt stets zur Aktion nach Clarholz zurück und begleitet die Kinder als Fahrer insbesondere in der Bauerschaft Sundern – und trifft dabei zahlreiche Bekannte und alte Nachbarn wieder. Vorausgegangen war der Segensaktion im Ortsteil Clarholz ein Vorbereitungstag, den Gemeindereferentin Jennifer Borchert vor Antritt ihrer Elternzeit gemeinsam mit Carina Gehrmann organisiert hatte. Anhand eines Films und verschiedener Textbeiträge informierten sich die Mädchen und Jungen über das diesjährige Schwerpunktland Indien und erfuhren Wissenswertes über das Leben der Kinder in dem südasiatischen Land, das in weiten Teilen von Armut und Arbeit geprägt ist. Am Donnerstagmorgen verabschiedete Pfarrer Josef Kemper die Sternsinger im Alter zwischen 9 und 15 Jahren im Rahmen eines Aussendungsgottesdienstes in der Pfarrkirche.

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