Heimatverein wünscht sich ein Ortsrelief
Bild: Petermeier
Aktiv die Clarholzer Tradition bewahren will der Heimatverein. Über mögliche Maßnahmen informierten auf der Jahreshauptversammlung: (v. l.) Schriftführer Burkhard Driftschröer, Vorsitzende Leni Bühlmeier, Schatzmeister Dieter Kösterherm sowie die stellvertretende Vorsitzende Maria Fuisting.
Bild: Petermeier

Die Entscheidung eilt: Für das Bronzemodell ist ein entsprechendes Fundament nötig, das im Rahmen der Kirchplatzerneuerung rund um St. Laurentius eingelassen werden müsste. Die Bauarbeiten dafür beginnen im Mai. Die Pflasterung um den vom Heimatverein favorisierten Standort vor der Pfarrkirche müsste im Zuge der Bauarbeiten angepasst werden. Für einen barrierefreien Zugang zum Relief – realisiert durch einen glatten umlaufenden Untergrund – sprach sich Leni Bühlmeier aus.

Gesamtkosten liegen bei 25 000 Euro

Aktuell rechnet der Heimatverein Clarholz mit Gesamtkosten von 25 000 Euro für das Relief, wie Schatzmeister Dieter Kösterherm erklärte. Ortsvorsteher Franz-Josef Tegelkamp informierte über Finanzierungsmöglichkeiten: So könne die Hälfte der Kosten von dem Städtebauförderungsprojekt übernommen werden. Auch die Volksbank im Ostmünsterland habe eine großzügige Unterstützung angekündigt. Ein Antrag auf Bezuschussung durch die Bürgerstiftung Herzebrock-Clarholz könnte nach Tegelkamp weitere Chancen eröffnen. Dennoch bleibe seiner Aussage nach ein Restbetrag von knapp 6000 Euro, die vom Verein selbst aufzubringen sind. Tegelkamp sprach sich für die Eröffnung eines Spendenkontos aus. Die Spender könnten in einer Kupferrolle im Fundament gewürdigt werden. Die Idee zur Errichtung eines Bronzemodells ist nicht neu. Seitdem November 2015 verfolgt der Heimatverein diesen Wunsch.

Mitglieder stimmen für Antragstellung

Im Ortsteil Herzebrock steht bereits ein Dorfrelief an der Kirche St. Christina. Im Gegensatz zu dem für Clarholz geplanten Bronzemodell, handelt es sich dabei jedoch um ein Glattmodell, welches weniger detailliert ausgearbeitet wurde. Das Herzebrocker Relief ist eine Leihgabe der Kreissparkasse und wurde von dieser finanziert. „Unser Ort hat wirklich was zu zeigen. Ich hoffe, dass wir noch viele andere von der Idee begeistern können“, so Bühlmeier. Die Mitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus, entsprechende Anträge zu stellen. Sie wollen sich für projektbezogene Spenden stark machen.

SOCIAL BOOKMARKS