Herzebrocker holt Spitzenmusiker nach St. Christina
Bild: Stadt Triberg
Europaweit geschätzte Profis: die Musiker des Barockensembles der Wiener Symphoniker unter ihrem künstlerischen Leiter Christian Birnbaum (vorn rechts). Der im Schwarzwald lebende Konzertmanager und gebürtige Herzebrocker Dolf-Peter Oebbecke hat ein Konzert des Ensembles am 15. August in der Pfarrkirche St. Christina organisiert.
Bild: Stadt Triberg

Er gehört dem Management des Ensembles an. Den Auftritt am Donnerstag, 15. August, 19.30 Uhr, bezeichnet der 81-Jährige als „Herzenswunsch, den ich in meiner langjährigen Zusammenarbeit im Management des Barockensembles der Wiener Symphoniker in Herzebrock verwirklichen möchte“.

Mit 19 Jahren in den Schwarzwald gezogen

1937 in Herzebrock geboren, verschlug es Oebbecke 1956 in den Schwarzwald – in den kleinen Ort Triberg. Bis heute kommt Dolf-Peter Oebbecke immer wieder nach Herzebrock, etwa um Schulkameraden zu treffen.

Dolf-Peter Oebbecke: Kunst- und Musikliebhaber aus Herzebrock-Clarholz.
Der ehemalige Kunsterzieher, der an der renommierten Folkwang-Hochschule in Essen Design studierte, ist seit jeher musikbegeistert. Den Kontakt zu den Wiener Symphonikern knüpfte er 2004 bei den Bregenzer Festspielen. „Dolf Oebbecke konnte den künstlerischen Leiter und Dirigenten des 20-köpfigen Barockensembles, Christian Birnbaum, derart für die barocke Triberger Wallfahrtskirche und ihre hervorragende Akustik begeistern, dass Birnbaum mit seinen Elitemusikern dort fortan jährlich gastierte“, heißt es in einem „Glocke“-Bericht aus dem Jahr 2013.

Zweites Konzert steht unter dem Titel „Sphärenklänge“

Unter Oebbeckes Initiative sind bislang 15 CD-Einspielungen entstanden. Nach Herzebrock brachte der Konzertmanager das Wiener Barockensemble erstmals 2005. 2007 organisierte er einen Auftritt der Regensburger Domspatzen in St. Christina.

Und nun also wieder die Wiener. „Sphärenklänge“ heißt das Programm, das die elf Musiker am 15. August aufführen. Es erklingen Werke der bedeutendsten Komponisten – von Johann Sebastian Bach bis hin zu Antonio Vivaldi. Als Solisten wirken Alexandra Uhlig (Flöte), Otmar Gaiswinkler (Alphorn), Elisabeth Plank (Harfe) und Lorena Espina (Mezzosopran) mit.

„Sphärenklänge“: Darunter versteht das Ensemble laut Dirigent Christian Birnbaum „Musik zwischen Himmel und Erde“. Das Programm reiche vom „erdigen Alphornkonzert des Leopold Mozart bis zum himmlischen Harfenkonzert Georg Christoph Wagenseils“. Der Kartenvorverkauf soll Anfang Juli beginnen.

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