Jibi-Bebauungsplan wird offengelegt
Bild: Schäfer
Der Plan sieht vor, den Jibi-Markt am derzeitigen Standort des Huckenbecksaals neben dem Marktplatz anzusiedeln.
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Architektin Tanja Schrooten betonte auf Nachfrage des Ausschussvorsitzenden Markus Mersmann (CDU), dass es keine planungsrechtlichen Bedenken gibt, die gegen eine Offenlage sprechen. Natürlich hat das Gremium Einwendungen und Anregungen, die sich aus der frühzeitigen Beteiligung ergeben haben vorab abgehandelt. Als problematisch haben sich diese nicht erwiesen. Aus einigen haben sich Änderungen zum Entwurfsplan ergeben. Diese erläuterte die Mitarbeiterin des zuständigen Fachbüros.

Tanja Schrooten stellte heraus, dass sich Anpassungen unter anderem auf eine Konkretisierung bei den Anpflanzungen, bei den Werbeanlagen, dem Aufstellen von Fahnenmasten ergeben haben. „Die schalltechnische Untersuchung wurde zudem überarbeitet“, so die Architektin. Daraus hätten sich konkrete Vorgaben für den Bau von Wohnungen im Plangebiet ergeben, beispielsweise bei der Auswahl der Fenster, ergeben, die später vom Architekten zu berücksichtigen seine. „An dieser Stelle entstehen keine verkehrlichen Schwierigkeiten“, so Tanja Schrooten zu dem Vorhaben, die Erweiterung des Markts am derzeitigen Standort des Huckenbecksaals anzusiedeln. Geändert wurden auch die Einschränkungen hinsichtlich der Öffnungszeit des Markts, die auf 21.30 Uhr ausgeweitet wurde.

Zum Ergebnis der Bürgerversammlung stellte der Planungsausschuss fest, dass relevante Aussagen zu dieser Gelegenheit insbesondere zum Thema Bahnübergang Lindenstraße gemacht worden seinen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Planungen der DB Netz AG und der Beschlusslage der Gemeinde werde eine Erschließung über diesen Bahnübergang nicht infrage gestellt. Im Übrigen stellte das Gremium fest, dass eine Erschließung des Markts auch ohne den Bahnübergang gegeben wäre.

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